Für 6,8 Millionen Euro

Vier Geschosse aus Alu und Glas: Kreis baut neue Zulassungsstelle im Westen

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Hier gab es Jahrzehnte Wunschkennzeichen und rote Schilder: Nun wird die alte Zulassungsstelle am Senator-Schwartz-Ring abgerissen.

Soest – Der Abrissbagger hat bereits „halbe“ Arbeit geleistet: Der Westflügel der Zulassungsstelle am Senator-Schwartz-Ring ist abgebrochen. Nun werden noch die Asphaltflächen des Parkplatzes hoch genommen und die Erde darunter nach Bomben abgesucht. Dann kann es losgehen mit dem millionenschweren Bau einer neuen Zulassungsstelle.

Die gute Nachricht vorab:Es wird kein gesichtsloser Behördenbau, der hier am Einfallstor zur Stadt im Soester Westen hochgezogen wird. Der viergeschossige Neubau kommt mit viel Glas und Alu daher und hat sich sogar eine ordentliche Note beim eher kritischen Soester Gestaltungsbeirat abgeholt. Dem legen Politik und Verwaltung alle kribbeligen Bauvorhaben vor, um sie kritisch durchleuchten zu lassen. 

6,8 Millionen Euro lässt sich der Kreis seinen neuen Glas-Palast kosten, der die in die Jahre gekommene (flache und somit raumfordernde) heutige Zulassungsstelle samt der Abteilung Straßenwesen füllen soll. Weil nebenan an der Werler Landstraße der Rettungsdienst wächst und wächst, zieht hier der erst vor Jahren dorthin gezogene Veterinärdienst aus und in den neuen Glas-Alu-Kasten direkt an der Kreuzung ein.

Für neue Zulassungsstelle fallen fünf Bäume

Los geht es am 3. April, wenn der Kreis mit einem feierlichen ersten Spatenstich die Bauarbeiten feiern will. Im Sommer nächsten Jahres soll der Neubau bezugsfertig sein, so dass dann auch die restliche alte Zulassungsstelle platt gemacht werden kann. 

Fürs Erste müssen die Mitarbeiter dort nun zusammenrücken und mit weniger Platz, dafür aber etwas Baulärm auskommen. Zeitweilig war überlegt worden, die Zulassungsstelle gleich komplett dem Erden gleich zu machen und die Mitarbeiter und das Publikum, das neue Autos anmelden will, in Container zu verfrachten. 

Das freilich hätte noch mehr Aufwand bedurft, so dass sich die Kreisverwaltung nun für die kleine Zusammenrück-Lösung entschieden hat.

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