Größtes Logistik-Ereignis im Jahr 

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Ohne die Johan Holmes Relax Big Band ist die Jazznacht nicht vorstellbar.

Soest - Sie ist Szenetreff, Familienzusammenkunft, regionaler Anziehungspunkt und für das Kulturhaus „Alter Schlachthof“ auf jeden Fall das größte logistische Event des Jahres: die Soester VHS-Jazznacht.

Bei diesem Großereignis werden alle vier Bühnen im Kulturhaus bespielt. Ob Kino oder Kneipe, Saal oder Seitenraum: Überall ist Remmidemmi. Erfahrungsgemäß tummeln sich mehr als 400 Leute auf dem Gelände, junge Musiker und ihre Eltern, altgediente Jazzer und ihre Fans, Newcomer und alte Hasen. 

Das Event hatte als VHS-Jazznacht im Keller des Wilhelm-Morgner-Haus begonnen und war Jahre nach Eröffnung des „Alten Schlachthof“ im Jahr 2001 in die größeren Räume am Ulricher Tor gewandert. Jedes Jahr geht’s dort an einem Samstagabend nach Aschermittwoch rund. Bis in die Nacht hinein wird gejazzt und gejammt. 

Wegen des großen Interesses und des Andrangs musste das „Schlachthof“-Team im Jahr 2010 sogar mit kleineren Gruppen ins indonesische Restaurant ausweichen, das damals noch nebenan lag. In einem Jahr mussten die Jazzer wegen einer Terminkollision in die Stadthalle gegenüber umziehen. 

Ansonsten steigt die Jazznacht zuverlässig jedes Jahr im „Alten Schlachthof“, so auch am Samstag, 17. März. Soests „Jazzpapst“ John Holmes, der von Beginn an dabei ist, kündigt die 41. Jazznacht mit 24 Bands an. Jedes Jahr scheinen es mehr Gruppen zu sein, die mitmachen. 

Das ist leicht zu erklären, entwickeln sich doch aus den großen Bands immer wieder kleine Formationen, die „ihr eigenes Ding“ machen. Dieser Nachwuchs ist im Raum 5 zu hören. Im Saal und in der Gaststätte treten traditionell die großen Bands auf wie die John Holmes’ Relax Bigband, das Burning Big Band Project von Patrick Porsch und die Groove m.b.H aus Dortmund. 

In der Kneipe treten die kleinen Combos auf. Da gibt’s viel Swing und Fusion zu hören. Das Kino bleibt den Spezialisten vorbehalten. Im Kino sind auch immer wieder Neuentdeckungen zu machen. Denn auch die gibt’s jedes Jahr – obwohl die Jazznacht schon 41 wird.

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