Kleiner Wunschzettel aus Deiringsen für den Bürgermeister

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Zum Besuch des Bürgermeisters kamen viele Deiringser, dennoch war die Liste der Anliegen überschaubar.

Deiringsen – Wer in Deiringsen lebt, der hat´s gut. Vieles in dem Dorf, das zu den größten Ortsteilen im Soester Stadtgebiet gehört, läuft so gar so gut, dass dort noch mehr Menschen gerne leben möchten als jetzt schon. Deshalb stand das Thema Bauland jetzt auch als eins von mehrere Stichwörtern auf dem Zettel des Ortsvorstehers, als Bürgermeister Echkhard Ruthemeyer zu einem Ortsbesuch kam – ein kleiner Zettel, wohl Zeichen des Wohlergehens und der „Deiringser Bescheidenheit“ gleichermaßen.

 

Ortsvorsteher Waldemar Hampel konnte am Treffpunkt Kindergarten neben Eckhard Ruthemeyer und dem Technischen Beigeordneten Matthias Abel eine große Zahl von Deiringsern begrüßen, die dann im Laufe eines Rundgangs durch den Ortskern doch einige Anliegen hatten, die sie der Delegation aus dem Rathaus mit auf den Weg geben wollten – natürlich mit der Hoffnung auf zügige Erledigung. Die konnte die Verwaltungsspitze freilich nicht in allen Punkten zusagen – stattdessen gab es mehrere Male den unvermeidlichen Verweis auf Zuständigkeiten und bürokratische Praxis. 

Unter anderem galt das auch für die Wünsche der Elternvereinigung, die den Kindergarten trägt, nach einer aus ihrer Sicht dringend nötigen räumlichen Erweiterung: Es fehlen, schon seit Jahren, ein Pausenraum für die Erzieherinnen und ein Ruheraum für die U3-Kinder. Von den Eltern vorgeschlagene Lösungen wurden bislang nicht umgesetzt, das Thema soll aber möglichst bald bei einem Gespräch mit den zuständigen Abteilungen in der Verwaltung im Mittelpunkt stehen. 

Ebenfalls am Herzen liegt den Deiringsern die Sicherheit ihrer Kinder: Da wäre Tempo 30 rund um den Kreisverkehr ein echter Fortschritt, finden sie. Hier versprach Ruthemeyer, sich beim Kreis als zuständiger Stelle dafür einzusetzen. 

Gute Nachrichten gab es, sowohl für die Betriebe im Gewerbegebiet als auch private Haushalte, beim Thema Breitbandausbau: Dank Fördergeldern sollte es da im kommenden Jahr zügig vorangehen. Kleinere Anliegen dürften da schon erledigt sein: zwei neue Sitzbänke, Tornetze für den Bolzplatz, das Entfernen einer die Sicht nehmenden Hecke – alles machbar, und zwar bald. Das hat der Bürgermeister jetzt auf dem Zettel, den er aus Deiringsen mitnahm.

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