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Verkauf von City-Center längst vertraglich geregelt

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Zum Verkauf des „City-Centers“ am Soester Bahnhof sickerten am Freitag nach der Berichterstattung im Anzeiger neue Details durch.
Zum Verkauf des „City-Centers“ am Soester Bahnhof sickerten am Freitag nach der Berichterstattung im Anzeiger neue Details durch. © Dahm

SOEST - Nachdem am Donnerstag keine Stellungnahme der Beteiligten zu einem Verkauf des „City-Center“ am Bahnhof zu bekommen gewesen war und der Soester Verwalter der Immobilie sogar dementiert hatte, dass ein „rechtsverbindlicher Vertrag“ bestünde, sickerten am Freitag weitere Details zu dem Besitzerwechsel durch.

Danach hat die langjährige Eigentümerin des größten Einkaufszentrums in der Soester Innenstadt, die britische HSBC-Holding mit Sitz in London, bereits vor Weihnachten einen notariellen Kaufvertrag unterschrieben, der unter Mitwirkung der renommierten Frankfurter Kanzlei Hauck-Schuchardt aufgesetzt worden war.

Als Käufer des Komplexes wird in dem Vertragswerk die Firma „Highstreet II Pro GmbH in Gründung“ genannt, nach Anzeiger-Informationen ein geschlossener Immobilienfonds mit Sitz in Frankfurt. Unterzeichner des Kaufvertrages ist der Frankfurter Fachanwalt Thomas Willmann.

Die „Highstreet Holding“ ist ein Immobilien-Konsortium, das in den vergangenen Jahren vor allem im Zuge der Entwicklungen um den Kaufhaus-Konzern Karstadt in den Schlagzeilen auftauchte, und zwar als als Besitzer und Vermieter der Immobilien, in denen die Filialen untergebracht waren.

Das Soester „City-Center“ wurde 2007 für rund 21,5 Millionen Euro von den beiden Soestern Dieter Schädel und Dieter Zakowski gebaut und kurz danach an die global operierende HSBC Bank verkauft. - kim

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