Mit 66 Jahren

Urgestein der Soester Politik: Willy Fischer ist überraschend gestorben

Willy Fischer ist überraschend gestorben.
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Willy Fischer ist überraschend gestorben.

Der Vorsitzende der SO-Partei, Willy Fischer, ist im Alter von 66 Jahren überraschend gestorben. Der gebürtige Soester kandidierte noch in vergangenen Jahr als Bürgermeister.

Soest - Fischer war ein Urgestein der Soester Politik. Seit 37 Jahren war er Mitglied im Stadtrat, ein Vierteljahrhundert für die SPD aktiv, seit 2009 gehörte er der von Walter Raubaum gegründeten SO-Partei an. Für die damalige Kommunalwahl hatte Fischer keinen ausreichenden Listenplatz bei den Sozialdemokraten erhalten, trotzdem wollte er sich weiter in der Politik engagieren.

Dreimal kandidierte Willy Fischer als Bürgermeister – 2009, 2014 und 2020 – dreimal unterlag er dem aktuellen Amtsinhaber Dr. Eckhard Ruthemeyer.

Politik-Urgestein Willy Fischer hieß eigentlich Wilhelm

Im Wahlkampf im August vergangenen Jahres erklärte Willy Fischer noch: „Wenn man was verändern will, muss man auch bereit sein. Ich fühle mich fit, sonst würde ich das auch nicht machen.“ Auch Walter Raubaum ist vom Tod seines Parteikollegen und langjährigen Mitstreiters überrascht worden. Der Fraktionsvorsitzende reagierte betroffen. Die SO-Partei wolle sich am Samstag besprechen.

Willy Fischer hieß eigentlich Wilhelm, das „Willy“ ist in den 70er Jahren aus der Begeisterung für den früheren Kanzler Willy Brandt entstanden. Bei der Kommunalwahl 2020 musste Willy aufgrund einer rechtlichen Regelung erstmals als Wilhelm antreten.

Zu den Umständen seines Todes war am Freitag nichts Näheres bekannt.

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