Warten auf die Ampel

Unfallschwerpunkt an der Auffahrt Soest/Möhnesee wird entschärft

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Um diese Autobahnabfahrt Soest/Möhnesee geht es.

Soest - Der für Bundesstraßen und Autobahnen zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW bereitet gerade die Ausschreibung für eine neue Ampelanlage an der Autobahnauffahrt Soest/Möhnesee vor.

Im zweiten Quartal sollen die Arbeiten abgeschlossen werden – in der Hoffnung, damit die unfallträchtige Kreuzung mit der B 229 nachhaltig zu entschärfen.

Klagen darüber, dass die Verkehrsführung an dieser Stelle mit den Abfahrten sowohl ins Soester Stadtgebiet als auch nach Möhnesee zu unübersichtlich und kompliziert sei, hatte es immer wieder gegeben. Vor fast zwei Jahren – im Mai 2017 – war es dann auch Straßen-NRW zu viel geworden: Nach mehreren Kollisionen und schließlich auch nach einem Motorradunfall, bei dem ein 44-jähriger Soester starb, besannen sich die Verantwortlichen, die Situation dort noch einmal genauer in den Blick zu nehmen.

Dabei zeigte sich schon bald: Die für viele Autofahrer gewöhnungsbedürftigen Einfädelspuren für Linksabbieger, die von der A 44 kommen und in beide Richtungen auf die Bundesstraße wollen, erweisen sich offenbar für zahlreiche Autofahrer als höchst tückisch.

Deshalb sollen diese Einfädelspuren verschwinden und die beiden Einmündungen – sowohl aus Richtung Kassel als auch aus Richtung Dortmund kommend – mit Ampeln gesichert werden.

as – wir berichteten – hätte eigentlich bereits im vergangenen Jahr erledigt sein sollen. Das klappte aber vor allem deshalb nicht, weil die Veränderungen an der Autobahnauffahrt nicht von Straßen-NRW im Alleingang entwickelt und umgesetzt werden konnten, sondern gleich mit mehreren Fachbehörden abgestimmt werden mussten. Das ist inzwischen erfolgt, bestätigte Sprecher Oscar Santos von Straßen-NRW gegenüber dem Anzeiger. Bereits in Kürze sollen die entsprechenden Ausschreibungsunterlagen an Fachbetriebe verschickt werden. Danach soll nach dem üblichen Verfahren das beste Angebot ausgewählt werden und den Zuschlag bekommen.

Wenn alles wie vorgesehen laufe, so Santos, könnte die neue Ampelkreuzung im Frühjahr in Betrieb genommen werden – und dann, so die Hoffnung, vielen Autofahrern unnötiges Kopfzerbrechen ersparen und das Unfallrisiko fühlbar senken.

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