Die Hintergründe

Straße zwischen Soest und Warstein für ein Jahr gesperrt - was sie jetzt wissen müssen

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Die Landstraße 856 ist besonders an den Rändern stark abgenutzt und muss komplett erneuert werden

Möhnesee – Die Landstraße 856 zwischen Schalloh und der Kreuzung mit dem Haarweg wird ab dem kommenden Monat für mindestens ein Jahr lang voll gesperrt. Straßen NRW lässt den knapp drei Kilometer langen Streckenabschnitt für rund zwei Millionen Euro erneuern.

Im Wesentlichen geht es dabei um eine reine Deckensanierung, erklärt Oscar Santos, Pressesprecher von Straßen NRW. Der Asphalt, der in dem Bereich täglich etwa 6.700 Fahrzeuge zu ertragen hat, sei reichlich abgenutzt, an vielen Stellen seien zudem die Ränder brüchig und müssten entsprechend verstärkt und erneuert werden.

Verbreitert wird die von rechts nach links sechs Meter messende Trasse übrigens nicht, der Baumbestand setze hier natürliche Grenzen, erklärt Santos. Apropos Bäume: Die habe man bei der Sanierung ebenfalls auf dem Schirm. 

Die Baufirma sei angehalten, in den Bereichen, in denen die zu flickenden Straßenränder den Bäumen nahe kommen, besonders wurzelschonend zu arbeiten, damit es am Ende nicht heißt: Straße neu, Baum tot.

Die Umleitungen

Um den Verkehr, den die Landstraße sonst aufnimmt, umzuleiten und die Belastung für die Anlieger der Umleitungsstrecken einigermaßen erträglich zu halten, wird es getrennte Umleitungen für Lastwagen und Autos geben. 

  • Der Schwerverkehr wird aus Richtung Niederbergheim kommend über den Haarweg bis Wippringsen geführt und von dort auf die B229 in Richtung Soest.
  • Für die Autos geht es ebenfalls über den Haarweg, allerdings nur bis Echtrop, und von dort über Bergede weiter in Richtung Soest. Für die Gegenrichtung gilt der gleiche Streckenverlauf.

Neu gemischt in punkto Umleitung werden die Karten im kommenden Jahr, dann steht auch die Sanierung des Kreuzungsbereichs auf der Haarhöhe an. Dann wird der Verkehr von Niederbergheim aus auf der Möhnestraße über Stockum nach Soest geführt.

"Vollsperrung unumgänglich"

Die Vollsperrung sei für die Arbeiten unumgänglich, heißt es in einer Pressemitteilung von Straßen NRW. Die Straße sei einfach zu schmal, als dass man bei halbseitigen Sperrungen die Arbeits- und Verkehrssicherheit gewährleisten könne. Das genaue Datum des Baubeginns wird noch bekannt gegeben.

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