Stadt und Sportfreunde reagieren auf Anzeiger-Bericht: "Es gibt keinen Streit!"

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Drr Rasen auf dem Sportplatz an der Lippstädter Straße ist arg ramponiert. Stadt und Sportfreunde Soest-Müllingsen wollen aber gemeinsam sicherstellen, dass das nicht so bleibt.

Soest – Streit? Welcher Streit? Die Auseinandersetzung zwischen den Sportfreunden Soest-Müllingsen, der Stadt und dem Sportausschuss, gibt es nicht – erklärten jedenfalls die Verwaltung und der Verein in einer gemeinsamen Stellungnahme. Oder vielmehr: Es gibt ihn nicht mehr.

Man „befinde sich in Gesprächen mit bereits guten Ergebnissen über die Pflege und Weiterentwicklung der beiden Plätze“ an der Lippstädter Straße in Soest und in Müllingsen“, heißt es in der vom Beigeordneten Peter Wapelhorst und Hans Basner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sportfreunde, abgegebenen Erklärung. 

Zumindest angedeutet wird auch, was denn diese Ergebnisse sind:  

eine (weitere) Begehung der beiden Sportplätze, bei der besprochen werden soll, wie „die Platzverhältnisse verbessert werden können“ – sobald die Witterung das zulässt. 

eine „Prüfung“ seitens des Vereins, inwieweit Veränderungen bei der Verteilung des Spielbetriebs auf beide Plätze sowie das Jahnstadion möglich sind und 

die Vereinbarung, „auch in Zukunft immer nach gemeinsam tragbaren Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zu suchen“. 

Thomas Nübel, zuständiger Abteilungsleiter bei der Stadtverwaltung, betonte auf Anfrage, dass es auch schon vor den im Anzeiger benannten Schreiben der Vereinsführung Ende vergangenen Jahres Gespräche mit den Sportfreunden gegeben habe, wo es um „tragfähige Lösungen“ gegangen sei. 

Er sei sehr optimistisch, dass die auch gefunden würden und damit auch Spiel- und Trainingsbetrieb dauerhaft gewährleistet werden könnten. „Der Sportverein mit seiner großen Bedeutung, vor allem für die Menschen im Soester Süden, liegt uns am Herzen“, versicherte er.

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