Wallentwicklungskonzept

Das Spiel mit der Hanse: Neue Anlage für Kinder am Brunowall im Juli fertig

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Das Kind in Mann und Frau entdeckten beim Pressegespräch Stadtsprecher Thorsten Bottin, Anke Spiekermann und Christian Schwemmer.

Soest – Dass in diesen Tagen am Brunowall viel bewegt wird, ist nicht zu übersehen: Dieser Abschnitt der Soester Stadtmauer wird gerade im Rahmen des Wallentwicklungskonzeptes (WEK) neu gestaltet. Im Schatten des Walls entsteht aber gerade eine Anlage, die auch nach der Fertigstellung dieses Großprojektes dafür sorgen soll, dass die Menschen hier in Bewegung bleiben. 

Wobei das in erster Linie die jüngeren Soester betrifft: In Sichtweite von Bürgergarten und Bewegungsfeld wird für sie ein Spielgelände geschaffen, das sich bei seiner Gestaltung Motiven der Hanse bedient – eine Anregung von Kindern der OGGS der Patroklischule, deren Ideen und Wünsche nach einem Ortstermin in die Planung eingeflossen sind. 

So haben Planer Christian Schwemmer und seine Kollegen vom Münsteraner Planungsbüro NTS unter anderem bereits eine „Kogge“, ein „Kontor“ und einen „Schiffsbug“ auf der völlig neu gestalteten Fläche platziert, auf der der alte Spielplatz seine besten Jahre lange hinter sich hatte. Die neue Anlage wird, inklusive des „modellierten Umfeldes“ und dort eingeplanter Sitzgelegenheiten, viele Möglichkeiten bieten, zu klettern, zu balancieren und sich richtig auszutoben. 

„Fördermittel helfen enorm“ 

„Wir sind sehr froh, dass für dieses Projekt Fördermittel zur Verfügung stehen, das hilft natürlich enorm bei der Umsetzung“, lobt Anke Spiekermann vom Jugendamt der Stadt die finanzielle Unterstützung vom Land, die im Rahmen des WEK gewährt wird. 

Für Auftraggeber und Planer gleichermaßen ist der Standort des neuen Spielplatzes in der Gräfte nicht nur wegen seiner Nähe zum Wall reizvoll, sondern auch wegen der Nachbarschaft zum neuen Bürgergarten und dem ebenfalls neu angelegten Bewegungsfeld am nahen Mühlenpättken. 

„Wenn hier erst mal alles fertig sein wird, voraussichtlich noch während des Julis, dann hoffen wir, dass sich in diesem Bereich des Walles Menschen aller Generationen begegnen und mit einander ins Gespräch kommen werden“, ist Spiekermann optimistisch.

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