8. Promi-Kick am 11. Februar in der Halle der Bördeschule Soest

Joshua ist zwar erst zwei, aber das Ziehen der Lose für die Gruppeneinteilung des Promi-Kick-Turniers klappte hervorragend. Vater Holger Vock (rechts), der für das Team „Schlips und Kragen“ spielt, hatte seinen Sohn mit zur Mannschaftsbesprechung gebracht. ▪

SOEST ▪ Es gibt eigentlich nur einen Termin im ganzen Jahr, wo sie alle gemeinsam „auflaufen“: Polizeibeamte, Richter, Anwälte, Ärzte, Pastoren, Kaufleute, Unternehmer, Lehrer, Politiker, Wirte, Journalisten, ja sogar der Dompropst – beim Promi-Fußballturnier für die gute Sache der Aktion „Nachbar in Not“.

Letzte Details für die achte Auflage am Freitag, 11. Februar (ab 17.30 Uhr in der Halle der Bördeschule), haben die Mannschaftsführer der zehn Teams jetzt im Pressehaus am Schloitweg besprochen. Der Soester Anzeiger und der Stadtsportverband organisieren das Event seit Beginn.

Und haben dabei im Lauf der sieben Jahre reichlich Unterstützung erfahren. Da sind zum Beispiel die Musiker um Bernd Michel, die vergangenes Jahr zum ersten Mal als neue Elf unter dem Namen „Haste Töne“ mitkickten. Weil sie abwechselnd (auf dem Spielfeld) schnauften und zwischen den Spielen sangen und musizierten, ging ihnen am Ende der gut dreieinhalbstündigen Veranstaltung fast ein wenig die Luft aus. „Das wird am 11. Februar nicht passieren“, versichert Michel, „dieses Mal treten nur unsere Soester Bands auf, das Kicken überlassen wir den anderen!“

In die Bresche springen die Neuen: Die Mädels und Jungs der „Splashing Corporation“. Wobei das Springen fast wörtlich zu nehmen ist: Die junge Truppe trifft sich wöchentlich zum Turmspringen im Aquafun. Wie sicher sie auf dem Fußballfeld landen, wird sich noch zeigen.

Torsten Kickelbick dagegen will erneut gleich an drei Fronten angreifen: Er jagt fürs Team „Money Money“ hinter dem Leder her, legt in der Regie fetzige Musik auf und hat die „Cheerleader“ aus seiner Tanzschule im Blick, die seit Wochen bereits ihre Auftritte und Tanzeinlagen proben.

Andere Mitstreiter stehen Gewehr bei Fuß und hoffen, erst gar nicht zum Einsatz zu kommen: Die Sanitäter vom Soester Ortsverband des Roten Kreuzes, die erstmals das Promi-Kicken unterstützen.

Stichwort Unterstützung: Mehrere tausend Euro sind bei jedem der bisherigen Turniere in die „Nachbar-in-Not“-Kasse geflossen: Aus Eintrittsgeldern, aus dem Losverkauf der großen Tombola, aus „Strafgeldern“ für gelbe und rote Karten – und aus den Startgebühren der Spieler. Denn auch das eint Polizisten, Richter, Banker, Kaufleute: Im Gegensatz zu Fußball-Profis streichen sie beim Promi-Kick kein Geld ein, sondern zahlen ordentliche Startgebühren, um überhaupt dabei sein zu dürfen.

Alles in allem also eine sportliche und faire Sache. Wer dabei sein will, sollte sich Karten am besten im Vorverkauf besorgen. ▪ hs

Die Tickets (4 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Schüler) gibt es in den Anzeiger-Shops im Pressehaus (Schloitweg) und in der Filiale in der Rathausstraße.

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