Soests „Umschalter“ fragen Parteien, wie sie über Öko und Klima denken

Manfred Einerhand vom Verein „Umschalten in der Energieversorgung“.
+
Manfred Einerhand vom Verein „Umschalten in der Energieversorgung“.

Soest – Wirtschaft, Mindestlohn, Sicherheit – alles wichtig, sagt Manfred Einerhand vom Soester Verein Umschalten in der Energieversorgung. Doch wie ticken die Parteien mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl in Sachen Ökologie und Energie? Wann wird nur noch Strom aus regenerativer Energie fließen? Und wird dafür der Ausbau von Wind- und Solaranlagen nicht länger gedeckelt?

„Wir sind davon überzeugt, dass für viele Wähler Antworten auf solche Fragen bei der Stimmabgabe eine Rolle spielen“ – oder es zumindest sollten“, sagt Einerhand. Der Soester Verein, der sich seit über 30 Jahren mit Energie- und Umweltfragen befasst und den Bau erster Solar- und Öko-Anlagen in Soest und der Region mit angeschoben hat, schrieb die Parteien bereits zur Landtagswahl an – und bekam teils erschöpfende Antworten, mit Ausnahme der FDP und der AfD, die nicht reagierten.

Jetzt zur Bundestagswahl am 24. September hat sich der Soester Umschalt-Verein die Initiative des bundesweit agierenden Fördervereins Solarenergie zu eigen gemacht. Der hat den Parteien mit einem ganzen Katalog an Fragen auf den Zahn gefühlt – auch diese Antworten sind auf der Internetseite des Soester Vereins nachzulesen.

Bei den meisten Antworten stellt der Verein, so Einerhand, eine große Schnittmenge mit den Positionen der Grünen fest. Aber gerade bei der Braunkohleverstromung habe überraschenderweise die Linke „die klareren Antworten“ geliefert.

Mehr Infos und die Antworten der Parteien im Netz unter www.umschalten-soest.de und www.sfv.de – Stichwort: Wahlprüfsteine

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare