"Ein weiterer Mosaikstein" zur Überführung

Diese Beweise belasten den mutmaßlichen Soester Taxi-Räuber

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Soest - Der mutmaßliche Soester Taxiräuber wurde vor einer Woche festgenommen. Nun belasten weitere Beweise den Tatverdächtigen.

Nachdem es in Soest seit November zu insgesamt vier Übergriffen auf Taxifahrer kam, bei denen eine Fahrerin verletzt wurde, wurde der Tatverdächtige mit einem Phantombild gesucht. Wenig später konnte ein 27-Jähriger aus Ghana als Tatverdächtiger festgenommen werden

Nun belasten weitere Beweise den Tatverdächtigen: Die Spezialisten des Landeskriminalamtes konnten Spuren auf dem Messer, das nach dem Überfall mit einer verletzten Taxifahrerin sichergestellt werden konnte, sicherstellen und analysieren. 

Dabei handelte es sich um DNA-Spuren des mutmaßlichen Täters, der vor einer Woche nach einem Hinweis aus der Bevölkerung festgenommen werden konnte. Das erfuhr der Soester Anzeiger auf Nachfrage bei der Polizei.

So reagieren die Soester Taxifahrer

Da der 27-Jährige in Untersuchungshaft einsitzt, sei die Analyse der sichergestellten Spuren vorrangig behandelt worden. "Es mussten die Spuren auf dem Messer und die sichergestellten Proben des mutmaßlichen Täters analysiert werden", berichtete Polizei-Pressesprecher Frank Meiske auf Anzeiger-Nachfrage.

Dass das Ergebnis nach nur einer Woche vorliegt, sei auf die Dringlichkeit des Falles zurückzuführen. "Ansonsten kann es auch mal mehrere Wochen dauern, bis ein solches Ergebnis vorliegt", erklärte Meiske. 

Da der Beschuldigte sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert hat, sei die Übereinstimmung der DNA des Täter mit der auf dem Messer ein "weiterer Mosaikstein" zur endgültigen Überführung.

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