Perthes-Zentrum für 5,9 Millionen Euro erneuert

+
Die Sanierung ist abgeschlossen, das Perthes-Zentrum zeigt sich im neuen Gewand: ein Grund zum Feiern.

Soest -  „Es waren turbulente Zeiten“, brachte es Heike Pannewig, Leiterin des Perthes-Zentrums,auf den Punkt. „Mit vereinter Kraft ist uns Unglaubliches gelungen“, blickte sie auf Monate zurück, die viel Unruhe ins Haus gebracht haben, verbunden mit Lärm, Staub sowie Umzügen mit dem kompletten Hausstand. 

Doch nun sind alle Beeinträchtigungen passé, die Einrichtung im Soester Norden präsentiert sich in neuer, zeitgemäßer Gestalt und Ausstattung. Ein guter Grund, Gäste einzuladen, um mit ihnen zu feiern, und der passende Anlass, allen, die in irgendeiner Weise mithalfen, ein dickes Dankeschön auszusprechen. 

Heike Pannewig wandte sich an die Fachleute, die Mitarbeiter, die Ehrenamtlichen – und insbesondere an die Bewohner: „Sie sind wirklich großartig. Applaus!“

 „Wir haben etwas verbessert“, so beschrieb Sigrid Kübler-Molitor vom Geschäftsbereich Perthes-Altenhilfe Mitte was hinter dem etwas sperrigen Begriff „Abschluss der baulichen Qualifizierungsmaßnahme“ steckt. Sie ging auf Wunsch und Willen des Gesetzgebers ein. Eckpunkte lassen sich auch daran ablesen: Vorher gab es 20 Doppelzimmer, acht sind es jetzt noch.

 Eine besondere Herausforderung stellte die Verwirklichung des 5,9-Millionen-Projektes im laufenden Betrieb dar. Wohltuend dürfte da die Gelassenheit vieler Bewohner gewesen sein: Sie ermutigten mit ihrer Unbekümmertheit und ihrer großen Freude auf das neue Haus. Heike Pannewig: „Sie sagten, sie hätten schon ganz anderes durchgestanden und ein ganzes Land wiederaufgebaut, da wäre unsere Großbaustelle doch gar kein Problem.“ 

Vorstand Wilfried Koopmann sprach von einem einladenden Haus mit liebevoller Betreuung und einem achtsamen Umgang. Superintendent Dieter Tometten hob hervor: „Hier wird christliche Verantwortung in diakonische Praxis umgesetzt.“ 

Die Menschen spürten, dass sie nicht verloren gehen, sondern Geborgenheit finden. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer würdigte diesen weithin und von überall sichtbaren „Soester Leuchtturm“ als Ort der Mitmenschlichkeit. 

In diesem Lebensraum seien die Menschen gut aufgehoben, so die stellvertretende Landrätin Irmgard Soldat. Ein ökumenischer Gottesdienst mit Propst Josef Heers und Pfarrer Thomas Gano stand am Anfang des Nachmittages. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare