Ein Preis für Soester, die ihre Heimat lieben

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Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und Thomas Gerwin vom Ratsbüro stellten den neuen Preis vor.

Soest - Soester mögen die Börde, sie machen sich für Stadt und Land stark sowie für die Menschen, die hier wohnen. Dieser Einsatz verdient Anerkennung, meint der Rat, der seinen Dank nicht nur in Worten, sondern auch handfest mit einem stattlichen Betrag zum Ausdruck bringen will: mit der Verleihung des mit 5000 Euro dotierten Heimatpreises. 

Das Ehrenamt steht hoch im Kurs. Soest würdigt Initiativen für das Gemeinwohl unter anderem mit dem Bürgerpreis und mit der Ehrenamtsplakette – und jetzt auch erstmals mit dem Heimatpreis. Potenzial gibt’s reichlich. meint Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer, der jetzt auf die Bandbreite Soester Besonderheiten sowie auf das Spektrum von Vereinen, Gemeinschaften, Einzelnen hinwies, die diese Vielfalt tragen und das Miteinander prägen.

 „Soest heimatet“, lautet der Titel der Ausschreibung. Damit rückt ein neues Wort in den Blick, dass man allerdings in dieser Stadt nicht zweimal erklären müsse, wie es im Info-Blatt zur Neuerung heißt. „Lassen Sie uns heimaten“, ist als Appell zu lesen, darunter Porträtbild und Unterschrift des Bürgermeisters sowie der Heimatministerin Ina Scharrenbach.

 Wer sollte sich nun angesprochen fühlen? Wer kommt für eine Bewerbung in Betracht und welche Vorschläge sollten ins Rennen geschickt werden? Da biete der bewusst weit gesteckte Rahmen viele Möglichkeiten, erläuterten der Bürgermeister sowie Thomas Gerwin vom Ratsbüro. Soest zeichne sich nämlich nicht nur durch seinen historischen Stadtkern aus, sondern auch durch die Bewohner, die anpacken: wenn es beispielsweise darum geht, Traditionen zu pflegen, Feste zu organisieren, Menschen mitzuziehen, etwas für andere zu tun, und zwar dauerhaft und nicht einmalig. Viele seien etwa zur Stelle, wenn es darum gehe, sich um Neuankömmlinge zu kümmern, die in der Stadt heimisch werden möchten. 

Der Rat hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema beschäftigt und sich dafür ausgesprochen, das Förderprogramm des Landes zu nutzen, um Menschen zu würdigen, die Heimat leben und erlebbar machen. Beim nächsten Neujahrsempfang sollen die „Ausgezeichneten“ im Mittelpunkt stehen.

Der weitere Weg

 Vorgeschlagen werden können Einzelne, Gruppen sowie Unternehmen, Betriebe, Vereine, Gemeinschaften, in denen ehrenamtlich gearbeitet wird. Bewerbungen bis zum 16. August unter wir.heimaten@soest.de oder per Post. Weitere Infos: www.soest.de

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