Soester Kunstverein schreibt zwei große Projekte aus

Fritz Risken (zweiter von links im Kreise von Juroren und Sponsoren) war vor drei Jahren der erste Soester und der erste Mann der den Simplizissimuspreis bekam. Gilbert Fläck (rechts) erhielt einen Förderpreis. - Archivfoto

Soest -  Ein abwechslungsreiches Jahr liegt vor dem Kunstverein Kreis Soest. Das ist schon jetzt klar. Für Arbeit und künstlerische Erlebnisse sorgen die beiden Ausschreibungen des Vereins: Im Sommer steht die zweite Gemeinschaftsausstellung „Kunst im Bunker“ an, für Herbst ist die fünfte jurierte Ausstellung „Die Erben Wilhelm Morgners – Hommage an einen Westfalen“ mit der Verleihung des Simplizissimuspreises geplant.

Die Ausstellung „Kunst im Bunker“ war vor zwei Jahren ein Höhepunkt des Festivals „Soestart“. Mehr als 400 Besucher sahen die Gemeinschaftsschau von 25 Künstlern in dem sanierten Weltkriegs-Bunker von Erwin Göckler-Leopold am Lütgengrandweg.

40 Räume für die Kunst

Diesmal sollen 40 Räume unterschiedlicher Größe zur Verfügung stehen, die von Künstlern einzeln oder gemeinsam genutzt werden können.

Ziel ist es einmal mehr, an dem geschichtsträchtigen Ort eine Ausstellung zusammenzustellen, die in experimenteller Weise auf die besondere Atmosphäre und Geschichte des Hauses eingeht.

Entsprechend dem „Soestart“-Motto „Kunst an ungewöhnlichen Orten“ sind innovative Sichtweisen und alternative Techniken ausdrücklich erwünscht.

Zu der Ausstellung, di vom 20. August bis zum 25. September läuft, sind alle Künstler zugelassen, die einen Bezug zu Soest haben.

Die Jahresausstellung „Die Erben Wilhelm Morgners“ wird zum fünften Mal ausgelobt und richtet sich an Künstler, die in Westfalen leben oder Westfalen nahe stehen – das zeigt schon Titel der Schau. Sie musste wegen der Renovierung des Morgner-Hauses um ein Jahr verschoben werden und soll jetzt am 2. Oktober, im frisch sanierten Museum Wilhelm Morgner eröffnet werden soll. „Die Erben Wilhelm Morgners“ verweist auf den renommiertesten Künstler (1891-1917) der Stadt Soest, der mit Originalität und Eigenständigkeit Maßstäbe gesetzt hat.

1 000 Euro für den Gewinner

Verbunden mit der Schau ist die Verleihung des mit 1000 Euro dotierten Simplizissimus-Preises sowie eines Publikumspreises im Wert von 500 Euro. Die Preisträger werden von einer Fachjury ermittelt.

Ausgeschrieben ist die Ausstellung für nahezu alle Formen bildender Kunst – für Malerei, Skulptur, Objekt, Installation und Fotografie. Das Ziel. laut Ausschreibung, ist „eine qualitativ hochwertige und repräsentative Zusammenstellung von lebenden Künstlers Westfalens in einer umfangreichen Ausstellung dem interessierten Publikum vorzustellen“. - bs

Künstler, die sich für die Ausstellung im Bunker interessieren, wenden sich an den Sprecher der Auslober, Peter Kroh, Mail: info@kroh-esign.de. Info zur Ausschreibung „Die Erben Wilhelm Morgners“: www.kunstverein-kreis-soest.de; Telefon 02921/666346

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