Aktion von "Parents for future":

60 Soester Kinder mahnen Klimaschutz an

Hände hoch für den Klimaschutz: Während viele Kinder malten, präsentierten sich einige fürs Foto.

Soest – „Es gibt nur eine Erde – schützen wir sie!“ – unter dieser Überschrift trafen sich jetzt 60 Soester Kinder und ihre Eltern in der Gräfte am Bürgergarten. 

„Auf den dringenden Wunsch vieler Kinder, endlich auch selbst ganz aktiv etwas für die Umwelt und gegen den Klimawandel zu tun haben wir diesen Aktion ins Leben gerufen“, erzählt Johanna Adler von der Soester „Parents for future“-Gruppe. Nachdem zunächst im kleinen Kreis die Idee entstanden sei, mit Kreide Klimaschutzbotschaften auf die Straße zu malen, hätten die Kinder den Wunsch geäußert, dass diese Botschaften von möglichst vielen Menschen gesehen werden sollten.

Das Resultat? Über und über mit bunten Ideen präsentierte sich die große Fläche neben dem Bürgergarten. die ganz Kleinen malten die Steine in Regenbogenfarben bunt, die Kindergartenkinder zeichneten Blumen und Bäume, die sie mit Herzen verzierten. Etwa ab dem Grundschulalter wurden die Kinder sehr konkret: „Die Erde hat Fieber“, kommentierte die achtjährige Paula ihre Zeichnung des Erdballs mit Fieberthermometer im Mund. Die Kinder schrieben Appelle wie „Weniger mit dem Flugzeug fahren!“, „Radfahrer und Fußgänger sind besser als Autos“ oder „Wirf den Müll nicht in die Natur!“. Der Satz „Bitte mehr Umweltschutz!“ fasste das Anliegen der Kinder zusammen.

Spannend wurde es bei den Gesprächen derNeun- bis Zwölfjährigen. Sie fertigten großformatige Zeichnungen an, die das Sauberhalten der Meere anmahnten; parallel überlegten sie, welche Möglichkeiten sie haben, aktiv zu werden. Für eine Mitarbeit bei „Fridays for future“ fühlen sie sich noch zu jung, „etwas machen“ wollen sie trotzdem. Die nächste Generation Klimaschützer steht also schon in den Startlöchern. „Wie schön, dass es nicht geregnet hat und die Zeichnungen ein paar Tage zu sehen waren“, kommentierte Johanna Adler. Und: „Vielleicht haben wir ein paar Erwachsene zum Nachdenken gebracht.“

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