Zapfenstreich in 20 Meter Höhe

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Diese beiden Prachtexemplare werden niemanden mehr zur Witwe machen. Stattdessen werden die beiden Zapfen von Jarl Spiegel wohl in Vitrinen landen.

Soest - Von wegen alles Gute kommt von oben: Was der Soester Jarl Spiegel da in einem Düsseldorfer Garten aus einer großen Kiefer pflückte, heißt im Fachjargon nicht umsonst der „Witwenmacher“.

Der Baum ist eine große und in Deutschland extrem seltene „Coulter Kiefer“, eigentlich heimisch in kalifornischen Wäldern. Und der „Widowmaker“ ist ihre Frucht. Aber die Zapfen, die der junge Hobbykletterer da aus der Krone holte, waren auch für diese Art groß. „Das ist der größte Zapfen, der in Deutschland bekannt ist“, ordnet Spiegel, angehender Forstwirt, seine „Ernte“ ein. 

Und: Die kann jetzt zwar keine Schäden mehr auf den Köpfen von arglosen Gartenbesuchern mehr anrichten, dürfte dafür aber in den Vitrinen einschlägiger Sammler landen, die solche Prachtexemplare sehr zu schätzen wissen. 

Zwischen zwei und drei Kilo schwer und bis zu 40 Zentimeter groß sind die Früchte des Baumes, die es dem Kletterer alles andere als leicht machten. In rund 20 Meter Höhe hingen sie an den Enden eher dünner Äste – mit einer äußerst stabilen Verbindung zu selbigen. Insgesamt drei Stunden dauerte es, bis Jarl Spiegel die Zapfen abgedreht hatte – mit beträchtlichem Kraftaufwand, viel kletterischem Können.

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