Soester Bördetag mit Musik für jeden Geschmack

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Lydie Auvray, die in Soest bekannt und beliebte Akkordeonistin aus Frankreich, trat beim Bödetag mit ihrem Soloprogramm nicht auf einer Bühne in der Altstadt, sondern im „Alten Schlachthof“ auf.

SOEST - Musikalische Unterhaltung – und zwar für jeden Geschmack – bot der Soester Bördetag nicht nur in der Altstadt, sondern auch an der Peripherie. Vor allem am Samstagabend waren Kontraste angesagt.

In der ausverkauften Stadthalle beim Duo „Fantasy“ hieß es: Von Null auf Hundert. Kaum hatten Freddy und Martin die ersten Töne angestimmt, war auch schon das halbe Publikum auf den Beinen und klatschte, sang und tanzte begeistert mit.

Die beiden Schlagersänger waren umgeben von Fans und Freunden, die zum Teil von weither gekommen waren. Was sie ihnen schuldig waren, wussten die beiden Stars genau und bedienten sie prompt.

Zur Konservenmusik in Diskolautstärke sangen sie von Sehnsucht, Tränen und Träumen, aber auch von Sonne, Engeln und Glück und ließen ihre Zuhörer schwelgen. Die Fans hatten Gelegenheit, ihre Geschenke loszuwerden. Für jeden Teddy und jedes Kuscheltier gab’s ein Küsschen von den Sonnyboys.

Mit einem Medley bekannter Oldies und Erinnerungen an alte TV-Sendungen mit Rudi Carrell und Inge Meysel brachten „Fantasy“ ihr Publikum schließlich ganz außer Rand und Band.

Mehr Bilder aus der Stadthalle:

"Fantasy" in der Soester Stadthalle

Das Kontrastprogramm dazu gab’s auf der anderen Straßenseite im „Alten Schlachthof“. Da ging’s leise und intim zu. Lydie Auvray, die in Soest bestens bekannte und beliebte Sängerin und Akkordeonistin aus Frankreich, hatte ihre Fangemeinde um sich geschart.

Gemütlich, an Bistrotischen sitzend und mit Rotwein versorgt, lauschten die Chansonfreunde dem ersten Soloprogramm, das die Musikerin nach Soest gebracht hatte.

Das Bördetagspublikum wurde Wochenende mit jeder Menge Musik auf mehreren Bühnen verwöhnt: Im Rathaus erklang traditionell Kammermusik – diesmal im Trio-Format mit Dozenten der Musikschule. Im Rathaus-Innenhof hatte die JIGS (Jazz-Interessengemeinschaft Soest) das Feld für sich. Jeweils drei Gruppen heizten den Musikfreunden samstags und sonntags ein.

Frühlingshaft gestaltete der Soester Hochschulchor seinen Auftritt an Soests „Hotspot“, dem Vreithof. Dabei stellte sich auch der neue Chorleiter vor. Felix Jensen heißt er. Zuvor hatte Beatboxer Marcelin Berens in einer kurzen Sequenz eine Probe seines Könnens gegeben.

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