CDU applaudiert 58-Jährigem bei Frühjahrsempfang im Blauen Saal

Er will es noch mal wissen: Ruthemeyer will Soester Bürgermeister bleiben!

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2014 setzte sich Eckhard Ruthemeyer, hier im Interview mit dem Anzeiger, nur knapp in einer Stichwahl gegen Roland Maibaum (SPD) durch. Im kommenden Jahr will er zur Wiederwahl antreten.

Soest - Er will es noch einmal wissen: Eckhard Ruthemeyer wird sich bei der nächsten Kommunalwahl im Herbst des kommenden Jahres noch einmal für die CDU um das Amt des Soester Bürgermeisters bewerben. Das erklärte er unter großem Beifall beim Frühjahrsempfang seiner Partei am Freitagabend im Blauen Saal des Rathauses.

Erster zu werden, das kennt der 58-Jährige: Seit seiner Wahl zum ersten hauptamtlichen Soester Bürgermeister am 12. September 1999 hat er alle Konkurrenten bei sämtlichen folgenden Wahlen hinter sich gelassen. Warum er diese Erfolge im kommenden Jahr gerne noch einmal wiederholen möchte, erklärte Ruthemeyer seinen Parteifreunden im Saal und anschließend auch im Gespräch mit dem Anzeiger. „Es gibt noch viel zu tun in den nächsten Jahren. Ich bin dieser Stadt tief verbunden und möchte gemeinsam mit allen, die mich dabei unterstützen wollen und können, weiter zum Wohle Soests arbeiten und wichtige Projekte begleiten und voranbringen“. 

Er nannte als Beispiele dafür das „Mega-Projekt“ Krankenhaus-Fusion, mögliche Infrastrukturverbesserungen im Rahmen der Regionale 2025 und wichtige Vorhaben, um Soest auch mittel- und längerfristig weiterzuentwickeln zur Digitalen Modellkommune.

Der Soester CDU-Vorsitzende Andre Hänsch hatte die erneute Kandidatur seines Parteifreundes zuvor bei seiner Begrüßungsrede bekannt gemacht und erklärt, dass der Vorstand Ruthemeyer dabei unterstütze.

Bereits im Wahlkampf befindet sich der Ehrengast des CDU-Empfangs, Dr. Peter Liese. Der Mescheder vertritt Südwestfalen neben Birgit Sippel von der SPD im EU-Parlament, das im Mai neu gewählt wird. Er warnte eindringlich davor, Europa denen zu überlassen, die die EU abschaffen wollten. „Gerade wir in Südwestfalen profitieren noch mehr als viele andere von Europa“, warb Liese dafür, wählen zu gehen und das Feld dabei nicht Kräften wie der AfD zu überlassen, die selbst deren Mitgründer Olaf Henkel als „Monster“ bezeichnet habe. 

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