Soester Agrarpreis 2019 geht an Wiebke Imgenberg

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Blumen, warme Worte und 1000 Euro: Wiebke Imgenberg (2. von links) ist die Agrarpreis-Trägerin 2019. Glückwünsche gab´s von Hathumar Rustige, Ministerin Ursula Heinen-Esser und Dekan Prof. Wolf Lorleberg (von links)

Soest - Mit 21 Jahren ist sie die jüngste Preisträgerin, die jemals den „Soester Agrarpreis“ erhalten hat. Wiebke Imgenberg erhielt diese begehrte Auszeichnung im Rahmen des Agrarforums in der Stadthalle.

Sehr jung an Jahren, aber mit exzellenten Leistungen, einer ebensolchen Bachelor-Arbeit (Note 1) und einem nicht minder beeindruckenden Gesamtabschluss (Note 1,24) an der Soester Fachhochschule – Hathumar Rustige, Vorsitzender der Ehemaligen-Vereinigung Susatia, hatte in seiner Laudatio keinen Mangel an guten Gründen um zu erklären, warum Imgenberg, die inzwischen in Göttingen an ihrem Master arbeitet, von der Jury ausgewählt worden war. 

Diese Gründe waren zuvor übrigens auch an anderer Stelle nicht unbemerkt geblieben: Wiebke Imgenberg wurde bereits mehrfach mit dem Deuschlandstipendium bedacht. 

Zu ihren ersten Gratulanten gehörte NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser, die anschließend in einem Referat die wesentlichen landwirtschaftpolitischen Grundsätze und Projekte ihres Ministeriums skizzierte.

„Wir wollen Landwirtschaft und Gesellschaft wieder näher zusammenbringen“, gab sie die Richtung vor, in den vergangenen Jahren habe sie da eine zunehmende Distanzierung voneinander wahrgenommen, erklärte die Ministerin. Dabei sei es der Landesregierung wichtig, mit den Landwirten in einen Dialog zu kommen und nicht im Alleingang Entscheidungen zu fällen – andererseits erwarte sie auch von der Landwirtschaft, auf andere gesellschaftliche Gruppen zu zu gehen, sie denke da unter anderem an die Umweltverbände. 

Mit Blick auf Brüssel forderte Heinen-Esser, die EU-Finanzen für die Landwirtschaft auf dem derzeitigen Niveau zu halten.

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