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Soest: Viele Aktionen zum „Tag des offenen Denkmals“

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Von: Daniel Schröder

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Die Archi-Schüler setzten die Ansichten Soester Denkmäler im Stile Morgners und auch fotografisch um.
Die Archi-Schüler setzten die Ansichten Soester Denkmäler im Stile Morgners und auch fotografisch um. © Stadt Soest

Der „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 11. September, öffnet interessierten Besuchern erneut die Türen von historischen Gebäuden in Soest, die sonst für die Öffentlichkeit verschlossen sind.

Soest – Das Motto lautet in diesem Jahr „Kultur-Spur. Ein Fall für den Denkmalschutz“. Die Eröffnungsveranstaltung findet im „Haus zum Spiegel“ statt, dem ehemaligen Domizil des Stadtarchivs. Mittlerweile in privater Hand, kann das barocke Gebäude an der Jakobistraße 13 unter fachkundiger Führung erkundet werden, bevor demnächst Sanierungsarbeiten starten. Beginn dieser Veranstaltung ist um 11 Uhr. Nach der Begrüßung der Gäste erläutern die städtische Denkmalpflegerin Katharina Schuchardt, Architekt Matthias Hellmann und Eigentümer Dr. Thomas Oyen Einzelheiten zu dem Projekt. Eine Besonderheit sind die Führungen, die Bauforscher Dr. Reinhold Schneider um 11, 13 und 15 Uhr durch das „Haus zum Spiegel“ anbieten wird.

Er erläutert seine Arbeitsweise und stellt erste Erkenntnisse vor. Insgesamt ist das Gebäude von 11 bis 16 Uhr öffentlich zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Dass Soest eine Stadt mit großer Geschichte ist, wissen auch die Schüler des Archigymnasiums. Bei einem Rundgang durch die Innenstadt wiesen Denkmalpflegerin Katharina Schuchardt und Archäologin Julia Ricken auf besondere Orte hin, die die Schüler dann zu Kunstwerken inspirierten. Herausgekommen sind Bilder, die am Tag des offenen Denkmals von 10 bis 18 Uhr in der Kirche Neu-St. Thomä auf der Orgelempore zu besichtigen sind.

Für das Projekt begab sich die Jahrgangsstufe Q2 auf eine fotografische Spurensuche. In Anlehnung an die Arbeitsweise des Fotokünstlers Thomas Struth, versuchten die Schüler der Lehrerin Ute Ide, bisher vielleicht „unbewusste Orte“ mit der fotografischen Darstellung auf eine neue und veränderte Art und Weise ins Bewusstsein zu rücken.

Mit ihren Fotografien heben sie Details hervor, lenken durch die Wahl des Ausschnittes die Wahrnehmung der Betrachtenden und setzen die einzelnen Motive zum Teil auch mit den heutigen Menschen in Beziehung.

In der Jahrgangsstufe 7 beschäftigten sich die Schüler mit der Kunstrichtung des Expressionismus und dem Soester Künstler Wilhelm Morgner. Dabei sind Malereien in Anlehnung an die Kunstrichtung des Expressionismus entstanden.

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