Stroh in Flammen / Feuerwehr im Einsatz

Nach leichtsinniger Aktion: Riesige Rauchentwicklung auf knochentrockenem Feld

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[Update, 17.54 Uhr] Soest - Großer Feuerwehreinsatz auf einem Feld am Weslarner Weg: Mehrere Anrufer hatten eine weithin sichtbare und große Rauchentwicklung über den Notruf gemeldet. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen und rund 30 Kräften an - in der Annahme, dass das Feld in Flammen steht.

Grund für die starke Rauchentwicklung auf dem Feld am Weslarner Weg - zwischen Danziger Ring und B475 - war, dass ein Landwirt dort mehrere Strohballen zusammen geschoben und diese angezündet hatte. Warum er das tat, ist noch nicht klar. Das Feld selbst stand nicht in Flammen - bei der aktuellen Trockenheit hätte dazu aber offenbar nicht viel gefehlt.

Da die Alarmierung "brennt Feld" lautete, war das Aufgebot der Feuerwehr recht groß. Rund 30 Einsatzkräfte rückten mit sechs Fahrzeugen an. Aufgrund der großen Mengen an Löschwasser, die für ein brennendes Feld benötigt würden, wurde neben zwei Wechsellader-Fahrzeugen mit Wassercontainern ein weiteres geländegängiges Löschfahrzeug des Zuges 4 nachalarmiert. 

Da es sich bei dem Feld um ein knochentrockenes Stoppelfeld handelte, hätte die Aktion des Landwirts tatsächlich einen großen Flächenbrand auslösen können. Für sein Handeln muss der Mann mit einem Bußgeldverfahren rechnen - und wird sich nach Informationen unserer Redaktion auch darauf einstellen müssen, die Kosten für den großen Einsatz tragen zu müssen. Das Ordnungsamt wurde informiert. 

In Absprache mit der Feuerwehr grubberte der Landwirt das Feld schließlich um, um letzte Glutnester erreichbar zu machen, damit diese im Anschluss gelöscht werden konnten.

Wie schnell sich Flammen bei der aktuellen Trockenheit ausbreiten können, hatte erst am Mittwoch ein Waldbrand gezeigt. Eine 3.500 Quadratmeter große Fichtenschonung im Arnsberger Wald stand in Flammen.

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