Sparkasse Soest legt gute Bilanz vor

Der Optimismus hält auch 2014 an, sagen die Sparkassen-Chefs Michael Supe, Herbert Köhler und Ulrich Kleinetigges (von links). - Foto: Dahm

SOEST - Die Sparkasse Soest hat trotz Niedrigzinspolitik, veränderten Kundenwünschen und harter Konkurrenz im vergangenen Jahr kräftig zulegen können.

Die Bilanzsumme kletterte um 5,1 Prozent auf 1,43 Millionen Euro, sagte gestern Vorstandschef Herbert Köhler auf der Bilanzkonferenz. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen Michael Supe und Ulrich Kleinetigges präsentierte er die Zahlen des Vorjahres.

Eine unschöne Delle in das Ergebnis schlug die Millionen-Abschreibung für die Berliner Landesbank. Wie 400 andere Sparkassen in Deutschland auch, fühlte sich das Soester Kreditinstitut 2007 verpflichtet, den Berlinern zu helfen und Geld für die Sanierung bereitzustellen.

Die Berliner Kasse war in derbe Schieflage geraten. Damit gerade in der Hauptstadt die Sparkassen-Lichter nicht völlig erlöschen, waren die kommunalen Gedhäuser im ganzen Land „aufgerufen“, sich an der Sanierung zu beteilgen. „Ein politischer Preis“, wie Köhler es nennt, der nun in der Bilanz sichtbar werde.

Gleichwohl blieben trotz dieser 2,3 Millionen Euro schweren Abschreibung unterm Strich 2,1 Millionen Euro Jahresgewinn übrig. Mit dem Geld, so Köhler, wird die Eigenkapitaldecke der Sparkasse weiter aufgefüttert. Außerdem soll das gesellschaftliche Engagement für Sport und Kultur sowie Stiftungen und gemeinnützige Arbeit im üblichen Umfang fortgeführt werden. - hs

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