Am Mittwochmorgen

Schwefelgeruch von Batterie und vermeintliche E-Bike-Akku-Explosion: Feuerwehr Soest im Einsatz

Die Feuerwehr Soest rückte am Mittwoch zu zwei Einsätzen aus.
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Die Feuerwehr Soest rückte am Mittwoch zu zwei Einsätzen aus. (Symbolfoto)

Die Feuerwehr Soest wurde am Mittwoch zu zwei Einsätzen gerufen, bei denen es zunächst hieß, dass die Akkus von Elektrofahrzeugen für Probleme sorgten.

Soest - Um 7.35 Uhr rückten die Fahrzeuge beider Innenstadtzüge und der ABC-Erkunder aus Hiddingsen zum Börde-Berufskolleg an der Geschwister-Scholl-Straße aus. Über den Notruf war der Rettungsleitstelle zuvor gemeldet worden, dass sich in der KFZ-Werkstatt des Berufskolleges ein starker Schwefelgeruch ausbreite, nachdem ein Elektroauto geladen wurde.

Vor Ort eingetroffen erkannte die Feuerwehr schnell, dass es sich nicht um ein E-Auto, sondern um einen normalen Verbrenner handelte. Der Schwefelgeruch hingegen war real - er breitete sich in der Werkstatthalle, die am Berufskolleg zur Ausbildung genutzt wird, und in angrenzenden Räumen und Fluren aus.

Einsatz in Soest: Feuerwehr befreit Gebäude von Schwefeldämpfen

Ursächlich für den Schwefelgeruch war laut Angaben von Feuerwehrsprecher Kai Weets ein Defekt der Fahrzeug-Starterbatterie, die über Nacht geladen worden war. Durch den Defekt gaste die Batterie aus. Unter Atemschutz schob ein Trupp der Feuerwehr das Auto ins Freie, anschließend wurde die Batterie ausgebaut. Per Überdruckbelüftung wurde das Gebäude von den Schwefeldämpfen befreit. Mit den technischen Mitteln des ABC-Erkunder-Fahrzeuges aus Hiddingsen wurde fortlaufend die Schwefel-Konzentration in der Luft überwacht, bis keine Gefahr mehr von ihr ausging. Nach einer Stunde und 45 Minuten war der Einsatz um 9.20 Uhr beendet.

Einsatz in Soest: Feuerwehr wird explodierter E-Bike-Akku gemeldet

Exakt eine Stunde piepten die Funkmelder der Feuerwehrleute erneut: Im Keller eines Wohnhauses am Grandweg sollte der Akku eines E-Bikes explodiert sein - eine Rauchentwicklung würde sich ausbreiten. Hier konnte die Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen aus der Innenstadt vor Ort war, schnell Entwarnung geben. „Explodiert ist glücklicherweise nichts“, berichtete Feuerwehrsprecher Kai Weets. Vielmehr sei es im Akku des Fahrrads zu einem technischen Defekt gekommen.

Am Akku sei ein leichter brauner Brandfleck erkennbar gewesen. Zu einem Brand war es nicht gekommen, der Rauch hatte sich bereits verflüchtigt. Die Bewohnerin des Hauses, die den Vorfall entdeckt hatte, kam vorsorglich zur genaueren Untersuchung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Außer dem dringenden Rat, den Akku fachgerecht zu entsorgen, waren keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr vonnöten. Nach 25 Minuten Einsatzzeit rückten die Einsatzfahrzeuge wieder ins Feuerwehrhaus am Florianweg ein.

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