7000 km im R4: Von Soest nach Marrakesch

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Sie bilden das „R4 Team Westfalen“: Matthias Stöver, Malin Reinartz, Andreas Nofen, Tobias Arens, Dimitri Springer, Julius Goldbach, Jonas Gittel. Im Fahrzeug: Projektbegleiter Professor Dr. Jens Bechthold und Johann Astafev.

SOEST - Mit drei alten R4 beteiligen sich Studenten der Soester Fachhochschule an der „4L-Trophy 2014“ über 7000 Kilometer von Soest bis ins nordafrikanische Marrakesch. Damit wollen sie 10.000 Kinder glücklich machen.

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200 Kilogramm Schulmaterial und 40 Kilogramm Nahrungsmittel kommen am Ziel in den großen Pott zugunsten marokkanischer Kinder. 1 500 Teams von überall her brechen zur „4L-Trophy 2014“ auf. Die Soester als größtes deutsches R4-Team und das mit der längsten Tradition: „Franky“ startet zur fünften Rallye, wieder mit neuen Piloten.

Die Stationen: Start in Poitiers in Frankreich. Von dort geht es nach Madrid, zur Meerenge von Gibraltar, mit der Fähre nach Afrika und über eine abgesteckte und abgesicherte Strecke durch die Sahara nach Marrakesch.

Was sie antreibe? Abenteuer und Hilfe miteinander zu verbinden, sagen die Teammitglieder: „Hier ist das möglich.“ Und eins ist klar: Das sind Erlebnisse und Erinnerungen fürs ganze Leben. Ganz nebenbei macht das rein studentische Projekt aus eher unbedarften Reifenwechslern findige Schrauber und Tüftler: Die Renaults sind die Stars der Tour und werden in der Werkstatt auf dem Campus jetzt liebevoll auf Vordermann gebracht.

Sind die Macken und Mucken vergessen, dann fehlen noch die „Mücken“: Pro Team müssen 9 400 Euro aufgebracht werden. Macht für das Soester „R4 Team Westfalen“ mit vier Fahrzeugen und acht Piloten unter dem Strich 37 600 Euro. Dringend gesucht werden Sponsoren, die mit ins Rad greifen. Dafür gibt es Werbeflächen auf den Fahrzeugen und gute Chancen auf mediale Aufmerksamkeit weit über den westfälischen Tellerrand hinaus. Dazu Werbung auf der Team-Website mit der Chance auf viele Klicks und weitere Angebote, die die Teammitglieder gerne im persönlichen Gespräch vorstellen.

Die Zeit drängt ein wenig: Bis Jahresende soll die Summe beisammen sein – jeder Cent hilft. - brü

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