Feuerwehr im Einsatz

Gang verwechselt: Senior kracht mit Golf in Garagenwand - THW prüft Einsturzgefahr

Wegen der zunächst befürchteten Einsturzgefahr wurde der Bereich um die Garage herum abgesperrt.
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Wegen der zunächst befürchteten Einsturzgefahr wurde der Bereich um die Garage herum abgesperrt.

Kleine Ursache, große Wirkung: In Soest verwechselte ein Senior am Mittwoch den Gang seines Autos und krachte in die Wand seiner Garage. Neben der Feuerwehr musste auch das THW anrücken.

Soest - Mehrfach habe es laut geknallt, berichtete ein Anwohner des Ida-Wagner-Weges im Soester Süd-Westen. Er war am Mittwochvormittag gegen 10.50 Uhr von den lauten Geräuschen aufgeschreckt worden, schaute nach dem Rechten und machte eine erschreckende Entdeckung.

„Aus der Garage gegenüber drangen dichte Rauchschwaden“, berichtete der Anwohner. In der Garage stand noch ein grauer VW Golf Plus mit laufendem Motor. Sofort eilte der Anwohner zur Hilfe. „Der Fahrer saß noch hinterm Steuer, wirkte verwirrt. Ich habe ihn dann rausgezogen“, schilderte der Retter weiter. Sofort eilte er mit dem Verunfallten an die frische Luft, raus aus dem Rauch.

Unfall in Soest: Vorwärts- statt Rückwärtsgang - Wagen prallt mehrfach gegen Wand

Doch was war passiert? Der Soester Senior wollte mit seinem Wagen zum Einkauf fahren. Doch statt rückwärts aus der Garage zu fahren, trat er aufs Gaspedal, während der Vorwärtsgang eingelegt war und krachte in die Rückwand seiner Garage. Laut Angaben des Anwohners, der zur Hilfe geeilt war, sei der Wagen mehrfach gegen die Wand gefahren.

Um 10.52 Uhr wurde die Feuerwehr Soest wegen einer „unklaren Rauchentwicklung“ zum Ida-Wagner-Weg gerufen worden. Der Ursprung des nach Gummi riechenden Rauches ließ sich letztlich nicht mehr aufklären. Jedoch sah die Feuerwehr schnell, dass hier mehr als nur der Wagen stark beschädigt worden war: Durch die Mehrfach-Kollision war die Wand der Garage, die als Anbau direkt neben einem Wohnhaus lag, mehrere Zentimeter nach hinten gedrückt worden.

Unfall in Soest: Feuerwehr kann Einsturzgefahr nicht ausschließen - THW-Experte rückt an

Da die Feuerwehr nicht ausschließen konnte, dass das Gebäude durch den Unfall einsturzgefährdet ist, wurde THW-Baufachberater Detlev Blume hinzugerufen. Der Einschätzung des Bausachverständigen zufolge bestand glücklicherweise keine akute Einsturzgefahr. Um die Reparatur muss sich nun eine Privatfirma kümmern.

Neben der Feuerwehr und der Polizei war auch der Rettungsdienst im Einsatz. Die Rettungsdienst-Mitarbeiter kümmerten sich um den Senior, der jedoch äußerlich nach ersten Erkenntnissen unverletzt geblieben ist.

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