Hohe Temperaturen halten Demonstraten fern

„Fridays for future“-Demo in Soest: Enttäuschte Gesichter wegen geringer Teilnehmerzahl

Rund 50 Demonstranten zogen am Freitagnachmittag durch Soest.
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Rund 50 Demonstranten zogen am Freitagnachmittag durch Soest.

„Das Klima macht selbst das Demonstrieren schwer“, kommentierte bei der „Fridays for future“-Demonstration am Freitagnachmittag in Soest ein Teilnehmer die überschaubare Zahl an Demonstranten.

Soest - Exakt 100 Tage vor der Bundestagswahl wollten die Ortsgruppen Soest, Hamm und Geseke vor allem auf eines aufmerksam machen: „Die Programme der Parteien sind immer noch nicht 1,5-Grad-konform“, betonte Sprecherin Helen Osinski.

Die Demonstranten forderten unter dem Motto „#Aufbruchsklima“ lautstark eine klimagerecht agierende Bundesregierung und zogen dabei vom Bahnhof durch die Brüderstraße bis zum Rathaus. Es war die erste „Laufdemo“ von „Fridays for future“ (fff) in diesem Jahr. Angesichts von nur 50 Teilnehmern war das ein oder andere enttäuschte Gesicht zu erkennen.

„Fridays for future“-Demonstration in Soest

„Fridays for future“-Demonstration in Soest
„Fridays for future“-Demonstration in Soest
„Fridays for future“-Demonstration in Soest
„Fridays for future“-Demonstration in Soest
„Fridays for future“-Demonstration in Soest

Am 20. September vergangenen Jahres hatten sich laut fff-Angaben 2300 Personen an der Klima-Demo in Soest beteiligt. Vor allem die hohen Temperaturen und eine Unwetterwarnung hätten wohl dazu beigetragen, dass am Freitag in Soest nicht mehr Menschen für das Klima auf die Straße gegangen sind, so Helen Osinksi. Die Demonstration sei „der Start in den Bundestagswahlkampf“ für „Fridays for future“, erklärte Sprecherin Anna Berger von der Soester Ortsgruppe im Vorfeld der Demo.

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