1. Soester Anzeiger
  2. Lokales
  3. Soest

Alarm in Soest: Hecke lichterloh in Flammen - starke Rauchentwicklung

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Daniel Schröder

Kommentare

Mit zwei C-Rohren löschte die Feuerwehr Soest den Brand.
Mit zwei C-Rohren löschte die Feuerwehr Soest den Brand. © Daniel Schröder

Die Feuerwehr Soest wurde am Montagnachmittag in den Soester Osten gerufen. Eine Hecke stand lichterloh in Flammen.

Soest - Die Feuerwehr Soest wurde am Montag um 13.47 Uhr zum Goebel-Styes-Weg im Soester Osten gerufen: Eine Gartenhecke stand dort hinter einem Wohnhaus in Flammen. Durch den Brand entstand eine starke Rauchentwicklung, die sich zu Beginn auf der Straße niederschlug.

Unter schwerem Atemschutz löschten zwei Trupps der Feuerwehr die auf etwa 20 meter lange brennende Hecke. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Für die Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen vor Ort war, war es ein Einsatz, den es zu dieser Jahreszeit immer wieder gibt - Auslöser war eine Gefahr, vor der die Feuerwehren im ganzen Land seit Jahren warnen: Unachtsamkeit beim Unkraut-Abflammen.

Durch den unvorsichtigen Umgang mit einem Gasbrenner breitete sich das Feuer auf ein ungewolltes Ausmaß aus.
Durch den unvorsichtigen Umgang mit einem Gasbrenner breitete sich das Feuer auf ein ungewolltes Ausmaß aus. © Daniel Schröder

„Die Nutzung des Gasbrenners ist nicht ungefährlich. Die Abflammgeräte arbeiten mit Temperaturen im Bereich zwischen 650 und 1000 Grad Celsius. In Abhängigkeit von mehreren, schlecht vorhersehbaren Faktoren wie Windstärke, Windrichtung, Funkenflug, Trockenheit des Bewuchses usw. können sich beim Abflammen kleine, lokale Flammen rasch zu einer brennenden Fläche ausdehnen“, unterstreicht Soests Feuerwehrsprecher Kai Weets.

Die Feuerwehr war knapp 40 Minuten lang im Einsatz.
Die Feuerwehr war knapp 40 Minuten lang im Einsatz. © Daniel Schröder

„Mit Kleinlöschgeräten wie Feuerlöschern sind solche Brände nur noch im Entstehungsstadium unter Kontrolle zu bringen“, führte Weets weiter aus. Deshalb sollte unbedingt beachtet werden, dass beim Umgang mit Gasbrenner und Co. „eine Brandausbreitung auf ungewollte Bereiche nicht möglich ist“. Kann das nicht sichergestellt werden, sollte der Brenner unbedingt aus bleiben, so Weets. „Die Gefahr, dass die Flamme auf die Hecke oder auf andere brennbare Gegenstände übergreift, ist groß, insbesondere bei trockenem Wetter. Gerät eine Hecke in Brand, sollte umgehend die Feuerwehr verständigt werden, um ein weiteres Übergreifen der Flammen auf angrenzende Bauten oder Gegenstände zu vermeiden“, rät er.

Am Montag war der Einsatz für die Feuerwehr Soest nach knapp 40 Minuten beendet.

Auch interessant

Kommentare