Sprengung im Soester Norden

Nach Sprengung der 500-Kilo-Bombe in Soest: Gebäudeschaden durch gewaltige Detonation

Ein Kran nimmt den Trafo im Soester Norden an den Haken.
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Ein Kran nimmt die Trafo-Station im Soester Norden an den Haken.

Die Sprengung der 500-Kilo-Bombe am Montagabend ist geglückt, jetzt geht es an die Bestandsaufnahme der Schäden.

Update 16.50 Uhr: 

Die Feuerwehr Soest war auch am Dienstag in die Aufräumarbeiten nach der Bombensprengung involviert. Seit 9 Uhr waren insgesamt sieben Einsatzkräfte bis in den Nachmittag damit beschäftigt, die Röhre zu bergen, in der die Sprengung vorbereitet wurde, die Wasserreste aus den Behältern gemeinsam mit der Stadt Soest abzupumpen und die Wasserbehälter zu sortieren.

Update 13.25 Uhr:
 Die rund 50 Kilometer entfernte seismografische Station nahe der Ruhr-Uni Bochum verzeichnete am Montagabend gegen 22 Uhr einen kleinen Ausschlag in Soest. Die Wissenschaftler mochten sich aber nicht festlegen, dass damit die Bombensprengung registriert worden war.

Update, 11.48 Uhr: Der Trafo wird wohl nicht mehr zu retten sein. Wie die Stadtwerke Soest mitteilen, sind die Schäden wohl so groß, dass ein Ersatz angeschafft werden muss. Für die Verbraucher hat das aber keine Auswirkungen, der Strom fließt über andere Stationen.

Die Trafo-Station hat richtig was abbekommen.

Update, 10.06 Uhr: Als wäre die Nacht am Danziger für die Einsatzkräfte am Danziger Ring nicht schon lang genug gewesen, musste die Polizei um 4.45 Uhr erneut an die Straße, wo Stunden zuvor die Bombe gesprengt worden war. Diesmal ging es aber um einen 33-Jährigen Soester, der dort auf einer Abiturfeier verbal explodiert war.

Der alkoholisierte Mann hatte Gäste und die Beamten beleidigt. Nachdem er mehreren Platzverweisen der Polizisten nur zögerlich oder gar nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen und zur Wache nach Soest gebracht. Dabei leistete er erheblichen Widerstand.

Fotogalerie: So lief die Sprengung der Bombe in Soest:

500-Kilo-Bombe in Soest wird gesprengt

Soest - Dort, wo am Montag wegen der Sprengung der Weltkriegsbombe noch alles weiträumig abgesperrt war, herrscht wieder rege Betriebsamkeit, aber noch lange kein Alltag. Ein Schwerlastkran ist aufgefahren. Er soll helfen, die Trafostation der Stadtwerke wieder an den Platz zu bringen, den sie hatte, bevor die halbe Tonne Sprengstoff der Fliegerbombe in die Luft flog.

Das Trafo-Häuschen hat  durch die Sprengung der Bombe in Soest tiefe Risse bekommen.

Immerhin 10 Tonnen wiegt die Trafo-Station. Rund ein Fünftel aller Soester Haushalte versorgt sie normalerweise mit Strom. Dass am Montag trotzdem nirgendwo die Lichter ausgegangen sind, liegt daran, dass die Stadtwerke vorher die Strom-und Gasversorgung umgestellt hatten.

Wir berichten weiter.

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