Soest

Allerheiligenkirmes 2021: Vorsitzender der Soester Schausteller erklärt seine Zuversicht

Können Kirmes-Fans im November zur Allerheiligenkirmes in Soest wieder einen Höhenflug bekommen?
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Können Kirmes-Fans im November zur Allerheiligenkirmes in Soest wieder einen Höhenflug bekommen?

Wird es in diesem Jahr wieder eine Allerheiligenkirmes geben? Die Schausteller setzen ihre Hoffnung in einen konkreten Punkt.

Soest - Konkrete Aussagen zu möglichen Kirmesplänen waren seitens der Wirtschaft und Marketing Soest GmbH (WMS) noch nicht zu bekommen.

Thomas Schneider, Vorsitzender des Soester Schaustellerverbands, setzt jedoch auf Optimismus – und den begründet er in der Hoffnung, dass pünktlich vor der Allerheiligenkirmes durch Impfangebote für jeden eine flächendeckende Sicherheit gewährleistet sein könnte und „durch die Impfungen eine Herdenpandemie nicht mehr ausbrechen kann“, so Schneider.

Allerheiligenkirmes 2021 in Soest? „Kirmes wäre Hightlight zum Ende unseres Jahres“

„Vom Herzen eines Schaustellers würde ich mir wünschen, dass eine stattfindende Allerheiligenkirmes das Highlight zum Ende unseres Jahres werden könnte.“ Doch dieses Highlight könne es nur geben, „wenn die Sicherheit für alle Besucher da ist“.

Allerheiligenkirmes 2021 in Soest? „Ich würde mich freuen, wenn sich diese Zuversicht lohnt.“

Die Allerheiligenkirmes könne man eben nicht wie andere Volksfeste „Freizeitpark-ähnlich“ umzäunen, um Besucherdaten für eine Kontaktnachverfolgung zu erfassen oder maximale Kapazitäten festzulegen und zu überwachen. Angesichts steigender Impfzahlen ist Schneider „sehr zuversichtlich. Ich würde mich freuen, wenn sich diese Zuversicht lohnt.“

Albert Ritter, Präsident des Bundesverbandes der Schausteller, appellierte an die Stadtverwaltung, die Planungen für die Allerheiligenkirmes aufrechtzuerhalten. „Wenn ein Flug nach Malle der Freude wegen möglich ist, sollte eine Kinderkarussellfahrt auch möglich sein“, sagte er. Ein erneuter Ausfall der Kirmes „wäre ein gewaltiger Rückschlag für das Schaustellergewerbe“.

Ritter betonte: „Wir, die Schausteller, stehen mit dem Rücken zur Wand. Unter regülären Bedingungen konnten wir beim Weihnachtsmarkt 2019 unser letztes Geld verdienen.“

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