Rauchmelder piept in Mehrfamilienhaus-Wohnung

Alarm im Soester Süden: Lautes Piepen in Mehrfamilienhaus - Feuerwehr im Einsatz

Die Feuerwehr öffnete ein auf Kipp stehendes Fenster und kletterte per Räuberleiter in die Wohnung.
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Die Feuerwehr öffnete ein auf Kipp stehendes Fenster und kletterte per Räuberleiter in die Wohnung.

Die Feuerwehr Soest wurde am Donnerstagabend zum Gotlandweg im Soester Süden gerufen.

Soest - Alarm für die Feuerwehr Soest am Donnerstagabend: Gegen 18 Uhr wurden die Kräfte der Meldergruppe 4 aus der Innenstadt zum Gotlandweg im Soester Süden alarmiert.

Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten den Notruf gewählt, weil in einer Wohnung im Erdgeschoss ein Rauchmelder piepte. Vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und die Polizei eilten zum Ort des Geschehens.

Feuerwehr sucht Weg des geringsten Widerstandes in die Wohnung

Als die Einsatzkräfte eintrafen, hielt sich niemand in der betroffenen Wohnung auf. Da es beim Blick durch die Fenster von außen keine Anzeichen für einen Brand gab, nutzte die Feuerwehr den Weg in die Wohnung, bei dem sie keinen großartigen Schaden anrichten musste.

So wurde ein auf Kipp stehendes Fenster von außen geöffnet, per Räuberleiter kletterte der Angriffstrupp hinein. Die Erkundung ergab, dass es offenbar ein technischer Defekt war, der den Rauchmelder dazu gebracht hatte, lautstark Alarm zu schlagen. Einen Brand gab es für die Feuerwehrleute jedenfalls nicht zu bekämpfen.

Einsatz wegen piependen Rauchmelders: Anrufer muss sich keine Sorgen um Kosten machen

So war der Einsatz für die Feuerwehr nach kurzer Zeit beendet. Derjenige, der den Notruf gewählt hatte, muss sich übrigens keine Gedanken machen, nun für die Kosten des Einsatzes aufkommen zu müssren. Er handelte „im guten Glauben“. In solchen Fällen gilt für die Feuerwehr: Lieber einmal zu oft ausrücken, als zu spät gerufen werden.

Wie wichtig Rauchmelder sein können, zeigte sich zum Wochenstart im Warsteiner Ortsteil Mülheim: Durch das laute Piepen wurde wohl Küchenbrand verhindert.

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