Rennen um die Rathausspitze

Jetzt wollen schon sechs Kandidaten auf den Chefsessel im Soester Rathaus

Willy Fischer (vorne, mitte) im Kreise der Listenkandidaten der SO-Partei

So viele Kandidaten waren es noch nie, die in Soest Bürgermeister werden wollen.  Jetzt gibt es bereits sechs Bewerber um den Chefposten im Rathaus.

Soest - In der Mitgliederversammlung der SO-Partei im Bürgerzentrum „Alter Schlachthof“ wurde Willy Fischer einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. „Wir sind die eindeutige Alternative im Klimaschutz, Städtebau, Soziales und Ökologie zur vorherrschenden Mehrheit im Rat aus CDU, BG und FDP. Ein Wechsel ist möglich“, wird Fischer in einer Mitteilung seiner Partei zitiert.

Mehr Bäume, Wasserläufe auf dem Markt, weitere Umgestaltung des Soestbachs, Förderung von Bus- und Radfahren, Verbilligung des Eintritts ins Aquafun, 30 Prozent Sozialwohnungen bei Neubauten, Verhinderung von Großbauten zu Lasten der Grünflächen und des Klimas sind einige der Forderungen der So-Partei. 

Klimanotstand und Klinikum

Es sei "ein Skandal, dass wir in Soest noch immer nicht den Klimanotstand ausgerufen haben und die Ratsmehrheit sich weigert, die städtischen Maßnahmen mit CO2-Zielen zu beziffern“, wird Walter Raubaum, Fraktionsvorsitzender, in dem Schreiben zitiert. 

Zudem wird der Erhalt des „Klinikum mit seinen hervorragenden Mitarbeitern als Generationenkrankenhaus in städtischer Trägerschaft“ gefordert. 

Folgende Kandidaten hat die SO-Partei auf die ersten Plätze der Reserveliste gewählt: Walter Raubaum, Willy Fischer, Sven Sladek, Martina Heldt, Heidrun Funke, Udo Kissing, Heinz Hagmanns, Brigitte Sehmi, Werner Lindken, Stefanie Adolph.

Die weiteren Bürgermeisterkandidaten sind übrigens Winfried Hagenkötter (Linke), Amtsinhaber Dr. Eckhard Ruthemeyer (CDU) Anne Richter (Grüne), Bärbel Dittrich (SPD) und Andreas Kappelhoff (BG)

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