Schweinepest rückt näher

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Ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest hätte gravierende Folgen.

Kreis Soest - Die Schweinepest ruft bei Schweinehaltern derzeit große Sorge hervor. Der Kreis Soest informiert nun bei einer Veranstaltung über den neuesten Stand. 

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt aus Osteuropa immer näher. Ein Ausbruch hätte für die heimische Landwirtschaft gravierende wirtschaftliche Folgen, weil der Export zusammenbrechen würde. Allein im Kreis Soest werden rund 400 000 Schweine gehalten. 

Mit einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 20. März, 19 bis 21.30 Uhr, in der Gemeinschaftshalle in Lippetal-Oestinghausen sollen Schweine haltende Landwirte auf den neuesten Stand gebracht werden.

Zu dem Vortragsabend laden der Veterinärdienst des Kreises Soest sowie die Landwirtschaftlichen Kreisverbände Soest und Ruhr-Lippe ein. „Die Afrikanische Schweinepest – ein Update“ ist das einleitende Referat überschrieben, zu dem Dr. Arno Piontkowski, Tierseuchenreferent im NRW-Landwirtschaftsministerium (MULNV), anreisen wird.

Die Themenpalette umfasst aber nicht nur die Afrikanische Schweinepest. „Die Biosicherheit in Schweine haltenden Betrieben – es geht noch besser“ ist der Vortrag von Dr. Martina Poppe, Amtstierärztin beim Kreis Soest, überschrieben. Ihr Kollege Dr. Tobias Kirschner vom Kreis Unna widmet sich dem Thema „Das Antibiotikamonitoring – wir ziehen Bilanz“.

Der Frage „Reduktion der Therapiehäufigkeit – was leisten Diagnostik und stallspezifische Impfstoffe?“ geht Dr. Klaus Teich von der AniCon Labor GmbH nach.

„Nottötung im Schweinestall – Hinweise für die Praxis“ ist der Titel des Referats von Professor Dr. Wilfried Hopp, Chef des Veterinärdienstes des Kreises Soest.

„Aktuelle Herausforderungen für Schweinehaltende Betriebe – Erwartungen aus Sicht der Erzeuger“ beleuchtet schließlich Dr. Bernhard Schlindwein vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) in Münster.

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