Fundraising für die Außensanierung geplant

Sanierung der Soester Hohnekirche: Diese sechsstellige Summe wird noch benötigt

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Nun kommt die an und für sich grüne Hohnekirche auf ihrer Nordseite mit einem blauen Vorhang daher: Beleg für die beginnende Sanierung auch dieses Mauerwerks.

Soest – Das Projekt „Außensanierung der Hohnekirche“ geht in die nächste Runde: Mit 285.000 Euro sind die Kosten für den zweiten Bauabschnitt veranschlagt.

Zwar hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit 60.000 Euro Förderung gewissermaßen die Anstoßfinanzierung geleistet. Allerdings müssen den „Rest“ von 225.000 Euro die Kirchengemeinde Maria zur Höhe und der Verein zur Erhaltung der Hohnekirche schultern. 

Selbst mit den jetzt von der Denkmalförderung des Lands zugesagten 72.000 Euro und dem eigenen Kapital bleibt eine Finanzlücke, die dem Verein vermehrte Anstrengungen abfordert. 

Deshalb bemüht sich der Verein, eine breitere Öffentlichkeit für ein Fundraising (Spendensammeln) zu sensibilisieren, und lädt zu seiner Mitgliederversammlung am Mittwoch, 24. April, um 19 Uhr im Hohne-Gemeindehaus ausdrücklich auch Nichtmitglieder ein. 

Im Mittelpunkt der Versammlung stehen die bereits stattgefundenen sowie die geplanten Aktionen zur Spendenwerbung. Außerdem stehen Wahlen zum Vereinsvorsitz und zum Kassenwart an, Ämter, die bislang Wolfgang Dettmar und Ulrich Vennemann ausüben. 

Damit der Abend gerade für die Gäste so richtig attraktiv wird, hält Architekt Markus Sandner einen Vortrag über die „Spur der Steine der Hohnekirche“ und erstattet als Verantwortlicher der Sanierung einen bebilderten Werkbericht über den ersten Bauabschnitt sowie einen Ausblick auf den zweiten Bauabschnitt. 

Sandners Einschätzung: „Von unten sieht das alles gut aus. Doch ein paar Etagen höher ergibt sich ein anderes Bild: Bröselnde Steine, aufgeplatzte Fugen, Moos auf den Simsen“.

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