AfD sammelt Unterschriften gegen Windräder

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Einen Mindestabstand von der zehnfachen Höhe der Anlagen fordert jetzt die AfD im Kreis.

Soest - Für einen Mindestabstand zwischen Windrädern und Wohnbebauung von der zehnfachen Höhe der Anlagen sammelt die AfD im Kreis jetzt Unterschriften.

Die Erzeugung sauberen Stroms durch die Nutzung von Windkraft hat viele Freunde, aber wenn es darum geht, wo die dafür nötigen Windräder gebaut werden sollen, ist es mit der Freundschaft schnell vorbei: Anlieger von Flächen, auf denen Anlagen konzentriert gebaut werden könnten, wehren sich und haben damit gerade in Soest auch schon einigen Erfolg gehabt.

Mit einer Unterschriftenaktion will jetzt auch Harald Blankenhahn, Mitglied des Kreistags für die Alternative für Deutschland (AfD) erreichen, dass sich Windräder und Menschen nicht zu nahe kommen.

Ein Mindestabstand von der zehnfachen Höhe der Anlagen sollte, so die Forderung, sowohl zu Häusern als auch Schutzgebieten eingehalten werden. Im Falle moderner großer Anlagen, die leicht mehr als 200 Meter hoch sein können, wären das 2000 Meter. Auch Windräder in Waldgebieten lehne die AfD ab.

Er sei zwar für die Nutzung der Windkraft als Energiequelle, versichert Blankenhahn, angesichts von möglichen gesundheitlichen Risiken für Menschen und Tiere im näheren Umfeld, sei es aber unbedingt nötig, einen derart großen Abstand einzuhalten.

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