Leiterin des Frauenhauses verlässt Soest

Soest – Sabine Emming, die zwei Jahre lang das Soester Frauenhaus geleitet hat, verlässt Soest. Die 43-Jährige stellt sich bei der Stadt Unna neuen beruflichen Herausforderungen. Die dreifache Mutter kommt aus Hemmerde, ihr neuer Arbeitsplatz liegt somit fast vor ihrer Haustür.

Das Frauenhaus Soest unter Trägerschaft der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen verfügt über 20 Plätze für Frauen und ihre Kinder. Im konkreten Alltag heißt dies: für acht Frauen mit ihren Kindern. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei einem Vierteljahr, einige bleiben nur eine Nacht, andere bis zu neun Monaten Sie finden eine geschützte, anonyme Wohnmöglichkeit, Beratung und Begleitung während des Trennungsprozesses. 

Im Frauenhaus arbeiten eine Hauswirtschafterin, eine Erzieherin und drei Sozialarbeiterinnen in Voll- oder Teilzeit. Sabine Emming – gelernte Bankkauffrau und Sozialarbeiterin – hatte im März 2017 Ulrike Dustmann abgelöst, die schon den Start des Frauenhauses begleitet und Pionierarbeit geleistet hatte. Zuvor im Bereich Vormundschaften und Pflegschaften tätig, hatte sich Sabine Emming in einem Weiterbildungsstudium zusätzliches Wissen angeeignet, das sie nun bei ihrer Arbeit in Soest in der Praxis einsetzte.

Die Evangelische Frauenhilfe sucht nun eine Nachfolgerin, die halbe Stelle sei sofort zu besetzen, heißt es in einer gerade veröffentlichten Anzeige. Der Verband erwartet von der neuen Mitarbeiterin als Anforderung unter anderem Organisationsgeschick und hohe Belastbarkeit in Krisensituationen, kommunikative Kompetenz, Teamfähigkeit und Kreativität. Zu den Aufgaben gehört eine „feministisch orientierte und parteiliche Frauenarbeit“.

Kontakt

In akuten Krisensituationen ist das Frauenhaus auch durch eine ambulante Beratung an der Seite der Frauen. Ein Telefongespräch über 02921/17585 gewährleiste die Kontaktaufnahme

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