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Polizeibilanz zur Kirmes: „Friedliches Fest“

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Von: Kathrin Bastert

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Polizei auf der Soester Allerheiligenkirmes.
Polizei auf der Soester Allerheiligenkirmes. © Daniel Schröder

Die Soester Polizei zieht eine positive Gesamtbilanz der fünf Kirmestage. Im Vergleich zur 682. Ausgabe vor zwei Jahren sei es ruhiger geblieben.

Soest - Das Katerfrühstück im Rathaus am Montagmorgen bietet traditionell Raum für die Kirmesbilanz. Auch die Polizei fasst ihre Zahlen dann zusammen. Aus Sicht des Leiters der Soester Wache, Holger Hinzmann, war es ein „friedliches Fest“, ruhiger als 2019. Dafür ein Beispiel: 19 Platzverweise hätten die Beamten vom 3. bis 7. November in Soest ausgesprochen, sagt Hinzmann. 2019 waren es 58.

Insgesamt 185 Einsätze in Verbindung mit dem Kirmesgeschehen meldet die Pressestelle der Polizei. Darunter Streitigkeiten, Bürgeransprachen, Betrunkene, die auf Hilfe angewiesen waren. Hinzmann sprach im Rathaus von 48 Straftaten auf dem Veranstaltungsgelände. 33 Körperverletzungsdelikte wurden von Mittwoch bis Sonntag angezeigt, achtmal ist die Rede von einer „gefährlichen Körperverletzung.“ 10 Diebstähle und eine kleinere Anzahl sonstiger Straftaten bilanziert die Polizei darüber hinaus. 24 Ingewahrsam- und acht Festnahmen von Kirmesbesuchern gab es, in den allermeisten Fällen waren Tatverdächtige und Opfer alkoholisiert.

Der Sonntag, traditionell von Kindern und Familien besucht, verlief aus polizeilicher Sicht störungsfrei.

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