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Petrikirchhof: Gerangel um „autofrei“ geht weiter

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Das Gerangel um die Petri-Parkplätze ist noch nicht beendet.
Das Gerangel um die Petri-Parkplätze ist noch nicht beendet.

SOEST ▪ Die Debatte um den (nahezu) autofreien Petrikirchhof ist noch nicht vom Tisch. Nachdem der Bauausschuss im vergangenen Jahr einen Plan mit nur noch acht Parkplätzen vor dem Schreibwarenladen Streiter favorisiert hat, meldet sich jetzt die Petri-Pauli-Gemeinde mit einer Alternative: 12 Parkplätze.

Außerdem sieht der Beschlussvorschlag für die Bauausschuss-Sitzung am Donnerstag weitere Parkplätze nahe der Kirche vor: drei vor dem Gemeindehaus, sieben im Innenhof des Gemeindehauses an der alten Wittekindsmauer, acht in der näheren Umgebung.

In einem langen Brief wirbt Petri-Pfarrer Dr. Christian Welck für seinen Vorstoß. Man stimme mit der Stadt überein, dass der Kirchhof „ein prominenter Platz“ sei, dessen Zukunft „mit Sorgfalt beraten werden muss, um eine möglichst hohe Qualität zu erreichen“. Die bislang angebotenen acht Parkplätze habe die Kirche „stets abgelehnt“, auf der Grundlage sei „kein Einvernehmen möglich“.

Die Bauverwaltung des Rathauses hat nun für den Bauausschuss beide Varianten kommentarfrei nebeneinandergestellt und darauf verzichtet, einen Vorschlag zu unterzubreiten. „Je nach Beratung“, so heißt es sibyllinisch, werde wohl die ein oder andere Lösung beschlossen werden.

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