Kunstmesse

Volles Haus bei "Kunst direkt" - Peter Kroh geht mit der Ausstellung neue Wege

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Viele Besucher nutzten das Angebot, um bei der Messe, um Kunst zu betrachten und mit Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Soest - Das Haus füllte sich. Die Besucher kamen in Scharen, um Bilder in Öl und Acryl, Aquarelle, Lithografien, Fotografien zu betrachten und mit vielen Künstlern ins Gespräch zu kommen. „Wir sind vom Erfolg völlig überrascht“, betont Peter Kroh, der Initiator der Messe „Kunst direkt“. Er freut sich über den regen Zulauf.

"Ich denke, das Konzept der guten Kunst zum fairen Preis geht auf“, meint er. Die Idee: Kunstschaffenden, -gestaltenden sowie -freunden ein Podium bieten, sich zu begegnen, kennenlernen, zu unterhalten und auszutauschen. Das kam an, der Plan, einmal einen anderen Weg einzuschlagen, passte. 

Peter Kroh legt Wert auf das Niveau der Ausstellung und die Qualität der Arbeiten, die von konkret bis abstrakt reichen. Das Preissegment des Angebotes lag zwischen 100 und 1500 Euro. So herrschte beim ersten Termin – dem weitere folgen sollen – ein Kommen und Gehen im Tagungscenter an der Werkstraße.

Gäste aus Ruhrgebiet und Rheinland

Publikum aus dem heimischen Raum schaute vorbei, ebenso eine große Zahl Interessierter aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland. Er habe eine Auswahl treffen müssen, erläutert Kroh, gut 100 Künstler hätten sich gern am Markt beteiligt, 30 seien ausgesucht worden. 

Die Palette mit 170 Objekten völlig verschiedener Stilrichtungen bezeichnet er als sehr gut und in jedem Fall anspruchsvoll. Die große Resonanz bestätige ihm, dass er mit seinem Ansatz richtig liege. Viele hätten den Wunsch nach einer Wiederholung geäußert, daher plane er für nächstes Jahr eine zweite Auflage.

Peter Kroh: „Wir dürfen gespannt sein, welche neuen Künstler und neuen Werke uns dann erwarten.“ Erste Anmeldungen liegen, wie er schildert, bereits vor. 

Zwangloser Rahmen für die Präsentation der Werke

„Das ist gut gemacht“, sagt die Vorsitzende des Kreis-Kunstvereins, Inga Schubert-Hartmann. Das breite Spektrum, eine gelungene Präsentation – das komme allen Akteuren zugute, den Künstlern ebenso wie denjenigen, die ein Werk mit nach Hause nehmen möchten. Aufgabe des Kunstvereins sei es demgegenüber, konzeptionell zu arbeiten und jurierte Ausstellungen zu organisieren. 

„Mir war es wichtig, einen zwanglosen Rahmen herzustellen, damit Kunstschaffende ihre Werke ansprechend zeigen und direkt verkaufen können“, erläutert Peter Kroh. Da habe selbst das Wetter mitgespielt. Viele Soester kamen zu Fuß zur Veranstaltung oder mit dem Rad. Das war auch gut so, denn die vielen Parkplätze am Haus waren bereits in der Mittagszeit von auswärtigen Gästen vollständig belegt.

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