Bunte Blumen locken

Insekten sollen auf Soest fliegen

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Überall wird viel getan. Aber durch die Bepflanzung der Gärten soll Soest noch insektenfreundlicher werden. 

Soest - "Wer sollte da schon etwas gegen haben?“, fragte Werner Liedmann von den Grünen rhetorisch. Natürlich niemand. Der Stadtentwicklungsausschus (StEA) stimmte einhellig für den Antrag der CDU-Fraktion, am Danziger Ring im   Baugebiet Soest-Nord einen insektenfreundlichen Mustergarten anzulegen.

Pflanzbeispiele und Infotafeln könnten den Bürgern zeigen, wie sie mit wenigen Mitteln zuhause Ähnliches schaffen können. Für einen Bolzplatz sei noch genug Platz, sagte Olaf Steinbicker von der Abteilung Stadtentwicklung und Bauordnung auf Anfrage der Fraktion Junges Soest. 

Auch die BAGS (Behinderten-Arbeitsgemeinschaft Soest) soll beim Planen gefragt werden. Immer mehr Menschen interessierten sich für solche insektenfreundliche Grünstücke, wüssten aber nicht, wie sie selber solche Lebensräume anlegen sollten, hatte die CDU begründet. Dabei sei Bienenfreundlichkeit selbst im kleinsten Balkonkasten möglich.

 „Da muss die Verwaltung aktiv beraten“, forderte Ausschuss-Vorsitzende Manuela Mewes (CDU), unterstützt von Liedmann. Das war der Startschuss für die SPD: „Dann schauen Sie sich mal die Vorgärten am Ölmüllerweg an“, wetterte Marita Stratmann (SPD). Das sei eine Katastrophe, keine Spur von Insektenfreundlichkeit. Werden da die Auflagen nicht kontrolliert?, fragte sie. 

Ihr Fraktionskollege Hans Olmer wies auf einen weiteren Krisenpunkt, den Westenhellweg: „Da verschwinden die Vorgärten immer mehr. Überall werden Stellplätze eingerichtet, und die Erde wird versiegelt.“ 

Steinbicker zeigte eine Perspektive auf: Seine Abteilung solle demnächst personell aufgestockt werden. Dann werde man im Baugebiet Ardey versuchen, noch mehr aufzuklären und über Bienen- und Insektenfreundlichkeit zu informieren. Auch stärkere Kontrollen und die entsprechenden Konsequenzen kündigte Steinbicker an: „Und wenn das alles nichts hilft, dann werden wir: Behö

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