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Pausenhalle ist fast fertig

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Noch eingerüstet, bald schon der Mittelpunkt des Schullebens: Marcus Roß, Georgios Filaktoglou, Thomas Nübel und Tobias Trompeter (von links) präsentieren stolz die Entwicklung der Pausenhalle am Archigymnasium.
Noch eingerüstet, bald schon der Mittelpunkt des Schullebens: Marcus Roß, Georgios Filaktoglou, Thomas Nübel und Tobias Trompeter (von links) präsentieren stolz die Entwicklung der Pausenhalle am Archigymnasium.5opd21sE3.jpg © Peter Dahm

Seit etwa einem Jahr befindet sich die Pausenhalle des Archigymnasiums im Umbau. Jetzt gehen die Arbeiten in die letzte Runde und sollen Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Soest - Schritte hallen laut durch den Raum, überall sitzen Schüler und reden über Hausaufgaben – oder eben auch über ganz andere Dinge: So kennt man die Archi-Pausenhalle. Seit einem Jahr aber rollen Baufahrzeuge durch den einstigen Mittelpunkt des Schullebens. Langsam aber sicher nimmt die neue Pausenhalle Form an: Der Rohbau steht, die Fenster sind drin. Hier und da hängen zwar noch Kabel von der Decke, aber es ist schon zu erahnen, wie es bald mal aussehen wird.

Vor allem nämlich hell mit viel mehr Platz, den es in der vorherigen Pausenhalle nicht gab. Damit ist das große Ziel der Umgestaltung, einen „multifunktionalen Raum“ zu schaffen, der nicht nur als Aufenthaltsraum für die Pausen genutzt werden kann, sondern auch für Konzerte oder Ankündigungen, erreicht.

„Ein wirklich großer Veranstaltungsraum hat uns immer gefehlt und wir sind froh, dass dieses Platzproblem jetzt eine Lösung findet“, sagt der kommissarische Schulleiter Marcus Roß. Bislang stand dafür nur die Aula im Altbau des Gymansiums zur Verfügung – und die ist viel zu klein, um auch nur annähernd alle Besucher unterzubringen. In der neuen Halle sollen jetzt mehr als 300 Menschen Platz finden können. Dafür musste aber einiges weichen. Der Kiosk und das Büro der Schülervertretung sind in ein anderes Gebäude gezogen.

„Dadurch, dass diese ganzen kleinen Räume wegfallen, haben wir jetzt die Möglichkeit, eine große Bühne aufzustellen“, erklärt Roß. Die Decken und verschiedene Lichtinstallationen sind ebenfalls dafür ausgelegt. Auch der Wasserspender bleibt in der Pausenhalle und mit ihm das Hausmeisterbüro. „Im Gesamten ist das Auftreten der Pausenhalle schon jetzt angenehmer, durch die großen Fenster wirkt es viel heller und freundlicher“, zeigt sich Projektleiter Georgios Filaktoglou zufrieden.

Auch auf die Barrierefreiheit wurde viel Wert gelegt. So sind die neuen Räumlichkeiten von außen über eine Rampe zu erreichen. Um nicht die Treppen im Inneren nutzen zu müssen, gibt es eine Hubliftanlage. Der Kostenrahmen für das gesamte Projekt liegt bei rund 1 Million Euro, gefördert wurde es mit 750 000 Euro durch das Programm „Gute Schule 2020“ des Landes NRW und der NRW-Bank.

„Dieses Projekt hat zwar viel Arbeit gekostet, aber letztendlich hat es einfach sehr viel Spaß gemacht. Wir sind stolz darauf, wie es bis jetzt schon aussieht und hoffen, dass die Pausenhalle wirklich bis Ende des Jahres fertig wird“, sagt Thomas Nübel, Abteilungsleiter für Schule und Sport bei der Stadt Soest.

Text: Pia Böckendorf

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