Alle zufrieden mit neuen Räumen der Soester Patrokli-Kita

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Die Patrokli-Kinder haben die neuen Räume an der Niederbergheimer Straße schon erobert.

Soest - Hohe Fenster, helle Wände, schickes Spielzeug – Ursula Frische-Kirchhof, Leiterin der Patrokli-Kindertagesstätte, strahlt: „Hier in der alten Luftschutzschule fühlen sich alle wohl“. Die neuen Räumen in der Niederbergheimer Straße, die manche Eltern noch vor den Sommerferien heftig kritisierten, scheinen bestens anzukommen. „Manche sagen, hier ist es so schön, hier wollen wir nicht wieder weg“, sagt die Kita-Leiterin.

Wegen des Neubaus an der Schonekindstraße mussten die vier Gruppen der Patrokli-Kita für ein Jahr ausgelagert werden. Die kleineren Kinder sind in der Katharina-von-Bora-Kita untergebracht. Die Gruppen der über Dreijährigen, rund 45 Kinder, gehen seit mehr als zwei Wochen in die frühere Luftsschutzschule an der Niederbergheimer Straße. 

Rund 250.000 Euro hatte die Stadt investiert, um die Etage über der OGS (Offene Ganztagsschule) der benachbarten Brunoschule zu renovieren und kindgerecht zu gestalten. Zuvor war hier die „Pappstadt“ gelagert worden.

„Die Kinder haben in diesen Räumen viel mehr Platz. Die Treppe vor dem Haus ist überhaupt kein Problem für sie“, sagt Leiterin Frische-Kirchhof. Schließlich handele es sich ja um die „Großen“ in der Kita. Wobei man bei der Teilung der Gruppen selbstverständlich darauf geachtet habe, dass Geschwister und Freunde zusammen und Fahrgemeinschaften der Eltern erhalten bleiben.

 Hauptkritikpunkt der Eltern war das fehlende Außengelände gewesen. „In Absprache mit der Brunoschule und der OGS können wir den Schulhof nutzen“, sagt die Kita-Leiterin. Außerdem prüfe die Stadt gerade, welche Verbesserungen auf dem Schulgelände noch möglich sind, sagt Sebastian Schrage vom Gemeindeverband Katholischer Kirchengemeinden Hellweg, dem Träger der Kita.

Wenn die Schule nächste Woche wieder beginne, werde man sehen, wie sich Grundschul- und Kita-Betrieb vertragen. Dann lassen sich auch Aussagen über die Verkehrssituation vor der Schule an der Rüthener Straße machen. Zurzeit ist geplant, dass die Eltern auf dem benachbarten Edeka-Parkplatz halten, um ihre Kleinen zur Kita zu bringen und abzuholen. Den Mitarbeitern wird für ihre Wagen Platz an der Bruno-Kirche eingerichtet.

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