Ortsgespräch: Parken in Soest

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Auf dem Potsdamer Platz dürfen Autofahrer ihre Wagen nur kurz parken – wenn überhaupt: Wo Halteverbot-Schilder das anzeigen, ist auch kein Be- und Entladen erlaubt.

SOEST - Autofahrer, die ihren Wagen – so wie sie es seit Jahr und Tag gewohnt sind – am Schweinemarkt vor dem Theodor-Heuss-Park geparkt haben, kriegen zuerst einen Schreck: Unter der Windschutzscheibe klebt ein Zettel – ein „Knöllchen“, denkt der Soester auf den ersten Blick.

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Es sind aber keine Strafzettel, die an die Scheibe geklemmt sind, sondern lediglich „Hinweise“, dass hier nur noch Anwohner mit entsprechenden Ausweisen parken dürfen. „Das haben wir extra so gemacht“, bekundet der Leiter des Ordnungsamts, Detlef Märte. „Das müssen wir erstmal verpacken“, sagt er. Seit dem 21. Januar gilt: Parken ist hier nicht mehr gestattet, es sei denn, man ist Anwohner und hat einen Ausweis. „Die Neuregelung ist offenbar noch nicht zu jedem Fahrer durchgedrungen“, meint Märte. Der Parkscheinautomat wurde verhängt und mit dem Hinweis versehen, dass auf dem Platz das Parken ab sofort verboten ist.

Doch in der Übergangszeit will das Ordnungsamt Gnade vor Recht ergehen lassen, und die „Falschparker“ ledigleich darauf hinweisen, dass hier nicht mehr geparkt werden darf. Die Politessen haben im Augenblick alle Hände voll zu tun, die Fahrer darauf hinzuweisen. Doch, so Märte, die tolerante Übergangszeit wird nicht mehr lange dauern und dann werden aus den freundlichen Hinweisen knallharte „Knöllchen“.

„Auf dem Schweinemarkt herrschten chaotische Zustände. Als ich vor zwei Jahren nach Soest kam, habe ich mich darüber gewundert“, meint Olaf Steinbicker, Abteilungsleiter für Stadtentwicklung im Rathaus.

Dass der Schweinemarkt umgestaltet wird, ist ein Beschluss des Rates, der sich im Zuge des Neubaus des Kress-Modehauses mit dem Verkehr auf der Walburgerstraße beschäftigte. - agu

Mehr zu dem Thema lesen Sie im Ortsgespräch in der Dienstagausgabe!

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