Kontrastprogramm „Nightfever“ im Soester Dom

Der Pastoralverbund lädt am Samstag, 14. März, bis spät in den Abend zum „Nightfever“ in den Patroklidom ein.

SOEST - Die Einladung annehmen, kommen und gehen, ganz nach Lust und Laune. Im Patroklidom die Ruhe genießen, die Stimmung aufnehmen, der Musik lauschen, sich in Gedanken vertiefen oder ein Gebet sprechen – das ist die Idee hinter dem ersten Soester „Nightfever“.

Während nächste Woche Samstag (14. März) in Soester Lokalen die Post abgeht, die Bands beim Kneipenfestival voll aufdrehen und das Publikum bester Stimmung ist, herrscht ein paar Schritte weiter besinnliche Stille. Hier das bunte Treiben am Tresen, dort die offene Kirche in einer besonderen Atmosphäre. „Eine spannende Kombination“, meint Gemeindeassistent Karsten Jung. Er gab den Anstoß, es in Soest zu versuchen und „Nightfever“ auch hier anzubieten.

Eine Initiative von Christen trägt diese internationale Bewegung, die sich aus der Vigil des Weltjugendtages in Köln entwickelte. „Wir haben den Termin bewusst gewählt“, sagt Karsten Jung, der im Soester Leitungsteam mitarbeitet. Denn an diesem Abend ist die Stadt voll. Menschen sind unterwegs, die von einer Gaststätte zur anderen ziehen, um sich gut zu unterhalten und Freunde zu treffen.

Karsten Jung weiß aus Erfahrung, wie viele, vor allem auch junge Leute, die spirituellen Momente im Alltag mögen: „Eine beachtlich große Gruppe.“ „Komm und bleib, solange Du möchtest“, heißen die Soester Organisatoren am kommenden Samstag Passanten, die durch die Stadt laufen, willkommen. Sie verteilen Kerzen, die, wer mag, mit zum Dom bringen kann, um sie dort anzuzünden und ein wenig zu verweilen. „Wir drängen niemanden“, hebt Karsten Jung hervor. „Wir wollen vermitteln, wie wir unseren Glauben leben“, betont er. Die Aktiven aus dem Pastoralverbund und dem Umland wollen zeigen, wie wertvoll das Gottvertrauen für sie ist.

Der Projektchor probt schon seit Wochen. Er wird mit moderner Lobpreismusik die Heilige Messe um 18 Uhr gestalten sowie zu später Stunde, um 23 Uhr, die Komplet. Fünf heimische Bands werden ab 19.15 Uhr die Anbetung untermalen. Die Besucher haben auch die Möglichkeit, ihre Anliegen, alles das, was sie bewegt und was ihnen nahegeht, in eine „Fürbitte-Box“ zu legen. Diese Sorgen, Wünsche und Hoffnungen werden die Schwestern des Karmeliterordens in den folgenden Tagen mit in ihr tägliches Gebet nehmen.

Zehn Priester werden an diesem Abend da sein, sie stehen gern für ein geistliches Gespräch oder zur Beichte zur Verfügung und erteilen den Segen. Zudem sei es gelungen, Domkapitular Dr. Thomas Witt, Vorsitzender der Caritas im Erzbistum, zu gewinnen, berichtet Carsten Jung. Der Geistliche werde zum Thema „Die Erneuerung der Kirche durch die Katechese“ sprechen (21 Uhr, Patroklushaus).

„Nightfever“ in Soest – für den Vorbereitungskreis ist es ein Experiment. Karsten Jung ist überzeugt, dass sich etliche Menschen ansprechen lassen und neugierig werden. Der ein oder andere werde sicher sagen: „Da schaue ich mal rein. Die paar Minuten nehme ich mir jetzt, da geh´ ich nicht vorbei.“ -  Köp.

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