Neugestalteter Heuss-Park nicht vor 2018 fertig

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Im April soll die neue Gastronomie eröffnen. Der Park selber wird 2018 saniert.

Soest -  Die Bauarbeiten für das neue Restaurant im Theodor-Heuss-Park biegen gerade auf die Zielgerade ein. Äußerlich ist das neue Lokal so gut wie komplett und vermittelt bereits einen Eindruck, wie sich das Gesicht des Parks gerade wandelt. Jetzt sind die Inneneinrichter am Zug; im Frühjahr soll der Gastro-Betrieb aufgenommen werden. Mit der Gestaltung des Parks müssen sich Soester und Touristen derweil noch gedulden – mehr als ein Jahr.

Erst im kommenden Jahr rücken die Gärtner und Landschaftsarchitekten an. Dies geht aus einer schriftlichen Antwort der Stadtverwaltung an die SPD hervor. Die hatte sich kürzlich mit einem ganzen Fragenkatalog ans Rathaus gewandt und sich nach vielen Details erkundigt. Der lange Vorlauf bis zum Beginn der Umgestaltung des Heuss-Parks ist der Städtebauförderung geschuldet.

Wer wie Soest Geld vom Land für die Aufhübschung seiner Quartiere haben will, muss erst einmal einen Antrag einreichen (passiert im Dezember) und vermutlich ein ganzes Jahr auf Antwort und Geld warten. Wer ungeduldig wird und trotzdem mit den Bauarbeiten beginnt, riskiert, bei den Zuschüssen leer auszugehen.

Liegt also voraussichtlich Ende diesen Jahres der Bescheid auf dem Tisch, könnte nach den Plänen des Sieger-Entwurfs der Park 2018 umgebaut werden. Weil solche Arbeiten direkt neben der Außengastronomie wenig angenehm sind und zu „Konflikten“ führen würden, will die Stadt möglichst rasch zu Jahresbeginn in die Puschen kommen.

Gerechnet wird mit vier Monaten Bauzeit; wenn also im Mai das Geschäft auf der Terrasse richtig brummt, soll und könnte alles bereits picobello sein.

Für Besucher, die keinen Kaffee trinken wollen und sich einfach nur im Park aufhalten und ihre Kinder dort tummeln lassen wollen, werden Bänke und weitere Sitzgelegenheiten auf der Treppe zum Großen Teich sowie Spielgeräte und Sandkästen angelegt. Über einen dritten Eingang von der Georgsgasse aus soll der Park zusätzlich erreichbar sein. Der dritte Zugang soll her, weil sich so bei Soest-Spaziergängen vom Vreithof Richtung Wiesenkirche der Park besser in die Tour integrieren lässt.

Bliebe noch die neue Ruhestätte für den „Dicken Mann“. Die markante, braune Plastik der Berliner Künstlerin Christa Biederbeck steht heute direkt vor dem Lokal und soll künftig neu platziert werden. Weil die Künstlerin ein Mitsprachrecht hat, war sie bereits im vergangenen Jahr nach Soest gekommen und hat sich die neuen Park-Pläne an Ort und Stelle vorstellen zu lassen.

Fazit der Visite: Biederbeck wartet erst einmal ab, bis alles fertig ist, um dann mit den Soestern das beste Plätzchen für den Dicken zu erkunden.

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