Endlich neues Leben im ehemaligen "Max Moritz"-Standort

Dieser neue Mieter rollt zum Frühjahr 2020 an der Werler Landstraße an

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Hier wird bald „B.O.C.“ einziehen.

Soest – Mehr als ein Jahr lang stand die Immobilie leer: Ende Mai vergangenen Jahres schloss „Max Moritz“ seinen Standort a der Werler Landstraße, seitdem suchte Eigentümer Uli Lange einen neuen Mieter. Jetzt hat er ihn, zumindest für das ehemalige Gebrauchtwagencenter, gefunden – und ist nicht nur erleichtert darüber, sondern richtig glücklich.

 

„Es ist doch toll, dass hier ein derart großes und renommiertes Unternehmen eine Perspektive in einer Branche sieht, die wirklich zukunftsorientiert ist“, freute er sich am Montag gegenüber dem Anzeiger.

Das Unternehmen, das er damit meint, hat seine Zentrale in Hamburg, über 30 Filialen im gesamten Bundesgebiet – und sieht seine Kernkompetenz, ganz wie der Vormieter, im weiten Feld der Mobilität.

Allerdings verkauft „B.O.C.“ (steht für Bikes & Outdoor Company) keine vierrädrigen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, sondern Zweiräder, die entweder ausschließlich mit Muskelkraft bewegt werden wollen oder allenfalls mit Unterstützung eines elektrischen Antriebes. 

Und das ist, so ist jedenfalls Uli Lange sicher, ein expandierender Zukunftsmarkt. Expandieren kann das sowohl im stationären Einzel- als auch im Onlinehandel aktive „B.O.C.“ auf insgesamt rund 1400 Quadratmetern Verkaufsfläche. 

Noch aber sind die Räumlichkeiten nicht so, wie sie benötigt werden: Umfangreiche Bauarbeiten werden wohl noch eine ganze Weile in Anspruch nehmen. 

15 neue Arbeitsplätze 

"Wie lange das genau dauern wird wissen wir derzeit noch nicht“, erklärt Monika Miß, Sprecherin von B.O.C. den wichtigsten Grund dafür, dass derzeit nur recht vage vom Frühjahr 2020 als Eröffnungstermin die Rede ist. 

Und: Bis dahin muss auch das nötige Personal gefunden worden sein, 15 Mitarbeiter werden bereits mit entsprechenden Anzeigen „in Dauerstellung“gesucht. 

Für B.O.C. spiele Soest eine wichtige Rolle in der regionalen Versorgung mit rund 200 000 Einwohnern bis ins südliche Sauerland hinein, so Miß. Weil Kunden eine große Auswahl erwarteten, würden an den jeweiligen Standorten bis zu 600 Modelle vorgehalten. 

Die Werler Landstraße biete sich als Standort unter anderem wegen der guten Erreichbarkeit und der kostenlosen Parkmöglichkeiten an. 

Für den Umbau werden nach Unternehmensangaben rund 600 000 Euro investiert. Dafür würden sowohl die Fassade als auch der Innenraum neu gestaltet, der „industrielle Charme“ aber erhalten.

So soll´s werden

Die Gesamtfläche des ehemaligen Gebrauchtwagencen-ters beträgt etwa 2400 Quadratmeter, wovon etwa 1400 als reine Verkaufsfläche genutzt werden. Daneben werden rund fünf Werkstattplätze für die Montage und Reparatur von Fahrrädern eingerichtet und eine Lagerfläche von etwa 600 Quadratmeter genutzt, in der weitere 500 Fahrräder vormoniert als Nachschub für die Verkaufsfläche vorgehalten werden.

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