"Keine Krawallmacher"

Neuer Bad-Chef Timo Schirmer lobt die Aquafun-Gäste

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Aquafun-Chef Timo Schirmer

Soest – Es war die erste Überraschung für den neuen Chef des Spaßbades Aquafun: „Als ich hier fragte, aus wie vielen Personen denn der Sicherheitsdienst fürs Bad besteht, sah ich in erstaunte Gesichter“, berichtet Timo Schirmer. Denn die Antwort seiner neuen Kollegen lautet: Es gibt überhaupt keinen Sicherheitsdienst im Aquafun.

Schirmer, der seit 1. August Geschäftsführer des Bades ist und auf den kurzfristig gekündigten Dirk Sellger folgte, durfte in den ersten Wochen am neuen Arbeitsplatz auch erleben, warum Schwimmbad und Sauna ohne Security auskommen. „Es sind wundervolle Badegäste hier in Soest“, sagt er. „Viele Familien mit Kindern. Alle friedlich und keine Krawallmacher. Niemand will hier andere aufmischen. Das ist wirklich wunderbar“ 

Und es ist nicht selbstverständlich, wie der 33-Jährige andernorts feststellen musste. In Oberhausen, wo er zuvor zehn Jahre lang gearbeitet hat, ging es mitnichten immer friedlich zu, dort gehörten zuletzt vier Männer zum ständigen Sicherheitsdienst des „Aquaparks“, den Schirmer von Anfang an mit aufbaute. Dort gab es regelmäßig Krawall, alle paar Wochen ging es auch um sexuelle Übergriffe. „Den Begriff habe ich in Soest bisher nicht vernommen“, erzählt der Mann mit Wohnsitz in Hamm. 

Polizei hält sich bei Clans zurück

Wenn verfeindete Familienclans ihren Streit im Freibad öffentlich machen, gibt sich sogar die Polizei zurückhaltend. Schirmer hat es erlebt, dass die vom Sicherheitsdienst hinzugerufenen Beamten nur ermahnten, um die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen.

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