Für neue Zulassungsstelle fallen fünf Bäume

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Insgesamt fünf Bäume sollen für den Neubau der Zulassungsstelle fallen, Neupflanzungen sollen sie ersetzen.

Soest - Es geht voran mit dem Neubau einer Zulassungsstelle des Kreises am Senator-Schwartz-Ring.

Die Planungen sind soweit fortgeschritten, dass die nötige Baugenehmigung bereits bei der Bauverwaltung der Stadt beantragt wurde – in diesem Antrag sind auch die Details aufgeführt, die in den vergangenen Monaten Gegenstand von Diskussionen zwischen Stadt und Kreis gewesen waren. 

Strittig gewesen war vor allem die genaue Positionierung des neuen Baukörpers, einer attraktiven Konstruktion mit einer von Alu und Glas geprägten Fassade, die im Gestaltungsbeirat sehr wohlwollend aufgenommen worden war: Der Kreis wollte möglichst dicht an Werler Landstraße und Senator-Schwartz-Ring heranrücken, die Stadt drängte, vor allem um den dort vorhandenen Baumbestand zu schützen, auf größere Distanz zu den Grundstücksgrenzen. Herausgekommen, so ein Sprecher der Kreisverwaltung, ist ein Kompromiss: „Wir wollen so nah wie möglich an den Straßen bauen, aber dabei auch den Baumbestand so weit wie möglich erhalten“, unterstrich Jürgen Bornemann, zuständiger Abteilungsleiter für Immobilien bei der Kreisverwaltung, gegenüber dem Anzeiger. 

Konkret heißt das: Fünf Bäume aus der bislang dort bestehenden „Allee“ werden gefällt werden, dafür würden aber mehr als die vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen erfolgen. Zwar ist ein Datum für den Baubeginn derzeit noch nicht abzusehen – für die abschließende Erteilung der Baugenehmigung seien noch weitere Unterlagen und Stellungnahmen verschiedener Stellen erforderlich, hieß es bei der Stadt – in der Zulassungsstelle sind erste vorbereitende Änderungen in den Abläufen aber bereits erfolgt. 

Teil des Altbaus wird abgerissen

In der vergangenen Woche räumten die dort untergebrachten Mitarbeiter ihre Schreibtische in dem eingeschossigen Bau, der zum Senator-Schwartz-Ring ausgerichtet ist. Dieser Teil des Komplexes wird demnächst für den Neubau abgerissen. Mitarbeiter (und mit ihnen die angebotenen Dienstleistungen) zogen in den rückwärtigen Teil des Komplexes um. Der wird aller Voraussicht nach erst in zwei Jahren weichen müssen – bis dahin dürfte der schicke Neubau für die Zulassungsstelle längst errichtet und in Betrieb genommen sein.

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