Neue Höggenstraße ist für Radfahrer gefährlich

Zwischen dem Parkstreifen auf der linken und dem Gehweg auf der rechten Seite ist eigentlich kein Platz zum Überholen. Das sehen viele Autofahrer allerdings anders. -  Foto: Dahm

Soest - Die Neugestaltung der Höggenstraße hat nach Ansicht von Anwohnern und Radfahrern auch zu neuen Problemen geführt. Dadurch, dass die Straße jetzt noch enger geworden ist, ist es hier für Radler gefährlicher geworden.

So sieht es zumindest Bernd Rubart, der selber in der Straße wohnt und schon direkt vor der Haustür einige kritische Situationen gesehen hat. „Das Überholen von Rädern ist fast unmöglich. Leider gibt es aber immer wieder Autofahrer, die Radfahrer so bedrängen, dass die auf den Gehweg ausweichen“, sagt Rubart. Und dort käme es dann zu den nächsten gefährlichen Begegnungen mit Fußgängern und Autos, die aus den Ausfahrten der Häuser kommen.

Bereits vor der neugestaltung der Straße war hier eine Fahrradspur wie in der Jakobi- oder Nöttenstraße im Gespräch. Die Politik wollte aber erstmal abwarten, bis die Straße fertig ist. Insofern werde das Thema jetzt sicher bald wieder auf die Tagesordnung kommen, meint Manfred Scholz, Fahrradbeauftragter der Stadt. Er sieht allerdings noch eine Alternative zu einem mittig angelegten Fahrradstreifen. Da die Parkbuchten bis auf drei Ausnahmen direkt am Anfang der Straße alle auf der linken Seite sind, könne man auch über einen Radstreifen an der rechten Fahrbahnseite nachdenken.

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