Onkel tot, Opa im Krankenhaus

Nach tödlichem Familienstreit in Soest: 18-Jähriger immer noch nicht vernehmungsfähig

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Hier wurden am Mittwoch zwei Männer mit einem Messer attackiert.

Soest – Auch zwei Tage, nachdem es in einem Reihenhaus an der Burgundischen Straße zu einem Streit kam, in dessen Verlauf ein 18-Jähriger seinen Onkel und seinen Großvater mit einem Keramikmesser attackierte, sind die Hintergründe der Bluttat unklar.

Bei dem Angriff war der 41-jährige Onkel durch mehrere Messerstiche so schwer verletzt worden, dass er in einem Krankenhaus verstarb, der 65-jährige Großvater wird mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Stichverletzungen in einem Krankenhaus behandelt. Opfer und Tatverdächtiger sind deutsche Staatsangehörige. 

Der junge Mann, der erst vor einigen Tagen sein Abitur bestanden hatte, war nach Zeugenaussagen zunächst auf Socken geflüchtet, konnte aber bereits wenig später in der Nähe eines Schnellrestaurants an der Werler Landstraße festgenommen werden. 

Tatverdächtiger in Psychiatrie

Nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft Arnsberg war der Tatverdächtige auch am Freitag nicht vernehmungsfähig, sondern befand sich weiter in der Forensik in Eickelborn. 

Dort war er nach einem ersten erfolglosen Vernehmungsversuch am Donnerstag untergebracht worden, weil er sich bei der Befragung ausgesprochen aggressiv verhalten habe. Wann ein neuer Anhörungstermin angesetzt werden könne, sei nicht absehbar.

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